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26 (1847) Ravensnest, oder die Rothhäute : eine Erzählung
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Ja, gewiß, und sie erzählte uns viel von ench, nachdem siewieder in der Heimath angelangt war. Henrietta und Anne habensich über Miß Warren's grvßes Jncognito sehr lustig gemacht undallerlei Muthmaßungen darauf gebaut. Sie nennen Dich den Herzogvon Geige."

Ich bin ihnen dafür sehr zu Dank verpflichtet," entgegneteich, wahrscheinlich mit ein bischen allzngroßer Schärfe, denn ichnahm au Patt die Miene der Ueberraschung wahr.Aber eureamerikanischen Stärte sind gerade die rechten Halbheiten, um jungeFrauenzimmer zu verderben, indem sie nicht nur weit hinter derfeinen Bildung zurückbleiben, welche man in wirklichen Hauptstädtenfindet, sondern auch jene Zierde des Landlebens, die Einfachheitund das natürliche Wesen zerstören."

Ei, Meister Hugh, Du bist ja sehr aufgebracht über eineKleinigkeit, und in Deinen Reden machst Du Deiner Schwesterkein sonderliches Compliment. Warum sollten Deine amerikani-schen Städte nicht eben so gut seyn, als die unsrigen? Odergehörst Du nicht länger uns an?"

Dir immer, meine theure Patt; aber von jenen plapperndenJungfern mit»ihren Gcigenherzogen will ich nichts wissen, sinte-mal ihr ganzer Lebenszweck nur darin besteht, für eine Belle zugelten! Doch genug hicvon die Warrens sind Dir werth?"

Gewiß Vater und Tochter. Der erstere ist ganz, wieein Geistlicher seyn soll von einer Bildung und Einsicht, dieihn für Jedermann zu einem angenehmen Gesellschafter machen,und dabei so einfach wie ein Kind. Du erinnerst Dich seines Vor-führers jenes unzufriedenen, eigennützigen, trägen, tadclsüchtigeuMannes, dem nichts genug war und der weder den Personen, »ochden Dingen in seiner Umgebung Gerechtigkeit widerfahren lassenkonnte, während er doch zu gleicher Zeit so-"

Fahre nur fort. So weit hast Du seinen Charakter trefflichgezeichnet ich möchte auch den Nest hören."