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sagen? Es ist ein sehr reiches Geschenk, fast zu reich für einenarmen Mann."
„Ja, ja, Ladt) — Ihr habt hierin Recht; aber wenn einmalLas Herz verschenkt ist, so geht das Gold nur als wohlfeile Waaremit in den Kauf."
Die alte Dame hatte halb Lust über diesen meinen Versuchin geradbrechtem Englisch mir in's Gesicht zu lachen; aber dasWohlwollen, die Freude und die Zärtlichkeit, die sich noch immerin ihren schönen Augen aussprachen, machten den Wunsch in mirrege, mich wieder in ihre Arme zu werfen und sie zu küssen. Pattfuhr noch eine Weile fort, zu schmollen; aber bald trug ihr treff-liches Wesen den Sieg über die augenblickliche üble Laune davon,und das Lächeln brach wieder aus ihrem Antlitz hervor, wie dieMaisonne aus einer Wolke.
„Nun, so muß ich mich eben drein fügen," sagte sie gutmüthig,„obschon es die schönste Kette ist, die mir jemals zu Gesicht kam."
„Sorge nicht, Patty — die paffende Person wird eines Tagseine eben so schöne finden, um sie dir zum Geschenk zu machen,"bemerkte Henriette Coldbrooke etwas spitzig.
Diese Sprache'gefiel mir ganz und gar nicht. Es war eineAnspielung, die sich ein gebildetes junges Frauenzimmer nicht hätteerlauben sollen, am allerwenigsten aber vor Andern oder gar vorHausirern. Für ein Frauenzimmer von gutem Ton schickt sich diesnun einmal nicht. Von diesem Augenblick an schwor ich mir inmeinem Innern, daß die Kette nie Miß Henrietta gehören solle,obschon sie ein hübsches stattliches Mädchen war und ein solcherEntschluß von meiner Seite die Plane meines Onkels kläglich zuSchanden machte. Ich war ein wenig überrascht, Patt's Wangevon einem leichten Roth überfliegen zu sehen, erinnerte mich aberdann an den Namen des Reisenden Beekman. Als ich mich gegenMary Warrcn wandte, bemerkte ich deutlich genug, daß sie nnzu-