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mit Geld nichts auszurichten war. Gleichwohl machte es der Standder Dinge nöthig, daß sie etwas sagte, um wenigstens zu thun,als wolle sie Patty's Ansprache willfahren.
„Bin ich vielleicht glücklicher in meinem Versuch, Euch zuAenderung Eures Sinnes zu bereden?" sagte sie, ihrem Sohneinen Blick zuwerfend, der ihn mit einemmale wissen oder we-nigstens muthmaßen ließ, daß sie in das Geheimniß eingeweihtsey. „Es würde mir eine große Freude machen, wenn ich imStande wäre, meiner Enkelin mit dieser schönen Kette eine Freudezu machen."
Onkel Ro trat auf seine Mutter zu, ergriff die Hand, welchesie ausgestreckt hatte, um die Kette besser bewundern zu könnenund küßte sie mit tiefer Achtung; indeß benahm er sich Hiebei dochin einer Weise, daß die Zuschauer nur eine europäische Sitte, nichtaber den warmen Gruß, den das Kind seiner Mutter zollt, darinerblicken konnten.
„Lady," erwiederte er mit Nachdruck, „wenn Jemand imStande wäre, einen so lang gehegten Entschluß zum Weichenzu bringen, so würde es zuverlässig eine so ehrwürdige, un-muthige und gute Frau seyn, wie Ihr — denn ich bin über-zeugt, daß Euch alle diese Eigenschaften zukommen. Aber ichhabe ein Gelübde gethan, die Kette nur der Gattin meines Sohnszu geben, wenn er eines Tags eine hübsche junge Amerikanerinheirathet. Aus diesem Grunde muß ich also auch Euch gegenübernein sagen."
Die liebe Großmutter lächelte; aber da sie der Erklärung ihresSohns entnahm, die Kette sey wirklich zu einem Geschenk für meinekünftige Gattin bestimmt, so wünschte sie nicht länger, der Gabeein anderes Ziel anzuweisen. Nachdem sie die Kette einige Zeitbetrachtet hatte, sagte sie zu mir:
„Wünscht Ihr dies eben so wie Euer On— Vater wollte ich