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26 (1847) Ravensnest, oder die Rothhäute : eine Erzählung
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keinen Umständen dürfen enre wirklichen Namen bekannt werden'denn die bösen Geister vom Theerfaß und Fcdernsack, die Söhne derFreiheit und Gleichheit, welche ebensogut ihre Grundsätze, als ihrenMuth kund geben, indem sie in ganzen Hansen ein paar Leute an-greifen, würden im Augenblick ein gewaltiges Wesen erheben undsich für Helden und Märtyrer in der Sache der Gerechtigkeit halten,wenn sie erführen, daß ihr hier seyd. Ich glaube, zehn gut be-waffnete entschlossene Männer könnten ein ganzes Hundert von diesenWichten in die Flucht schlagen, denn sie sind so feig, wie dernächtliche Dieb, obschon sie bei Schwachen und Nnbewaffneten dieGroßhänse spielen. Aber es ist ein neues Gesetz gegen Verkleidungergangen glaubt ihr in euren gegenwärtigen Rollen sicher seynzu können?"

Wir sind nicht bewaffnet und führen nicht einmal eine Pi-stole bei uns. Dies wird uns schützen."

Ich muß Dir leider sagen, Hugh, daß Amerika nicht mehrist, was es sonst war. Die Gerechtigkeit, wenn sie nicht ganz ab-handen gekommen ist, muß sich auf ihre Schwingen und auf dieBinde vor dem Aug berufen, nicht etwa um des willen, weil siekein Ansehen der Person kennt, sondern um die Thatsache zu bemän-teln, daß sie für die schwächere Seite blind ist. Ein Grundbesitzerwürde meiner Ansicht nach von seinem Schwurgericht nicht viel zuhoffen haben, wenn er wegen eines Schritts verklagt würde, densich Tausende von Pächtern ungestraft zu Schulden kommen ließen,und täglich zu Schulden kommen lassen. Ja , sie werden sogar ihrUnwesen forttreiben, bis einmal irgend eine blutige Catastrophe denallgemeinen Unwillen weckt und so die öffentlichen Würdenträger zpErfüllung ihrer Pflicht zwingt."

Der Stand, der Dinge ist höchst beklagenswerth, theuersteGroßmutter, und die Sache wird noch schlimmer durch die ruhigeGleichgültigkeit, mit der die meisten Menschen zusehen. Mkann keinen trifftigeren Beleg für die arge Selbstsucht des mensch-