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beschäftigt, als daß sie auf die Bewegungen der alten Dame hät-ten achten können. Sie ging langsam znr Thüre hinaus, wobeisie mich säst mit ihren Kleidern streifte, und trat in die Halle.Hier wandte sie sich um, fing meinen Blick auf und winkte mir,ihr zu folgen. Ich entsprach diesem Signal und ließ mich von ihrnach einem kleinen Gemach in einem der Flügel führen, das, wieich mich noch wohl erinnerte, als eine Art von Privatsprcchzimmeran die Schlafstube meiner Großmutter stieß. Es ein Boudoir zunennen, hieße die Sache karikircn, denn die Möblirung war dieeines einfachen, netten, gemächlichen Wohnstübchens, wie man sieauf dem Lande findet. Hier setzte sich meine Großmutter auf dasSopha nieder, denn sie zitterte dermaßen, daß sie nicht mehr stehenkonnte; dann warf sie mir mit einer Beklommenheit, die ich ver-geblich zu beschreiben suchen würde, einen ernsten Blick zu.
„Haltet mich nicht länger in der Ungewißheit!" sagte sie imTone tiefer Ergriffenheit. „Habe ich Recht in meiner Vermuthung ?"
„Ja, meine theuerste Großmutter, ich bin es selbst!" antwor-tete ich in meiner natürlichen Stimme.
Weiter war nicht nöthig. Wir lagen uns gegenseitig in denArmen, wie dies früher so oft der Fall gewesen war.
„Aber wer ist jener Hausirer, Hugh?" fragte meine Groß-mutter nach einer Weile. „Darf ich an die Möglichkeit glauben,daß es mein Sohn Roger ist?"
„Nicht anders; wir sind hieher gekommen, Euch incognito zubesuchen."
„Und warum diese Verkleidung? — hängt sie vielleicht mitden jetzt herrschenden Unruhen zusammen?"
„Allerdings. „Wir haben gewünscht, von, Stand der Dingepersönlichen Augenschein zu nehmen und hielten es für unklug, unsfrei untz offen blicken zu lassen."
„Hieran habt ihr wohl gethan, obschon ich kaum weiß, wieich euch in euren gegenwärtigen Rollen bewillkommen kann. Unter
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