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an demselben Platze gestanden. Die Flügel waren nur anderthalbStack hoch und hingen anf jeder Seite mit dem Hauptbau nur soweit zusammen, daß der Durchgang vermittelt wurde; sie liefennach dem Rand einer etwa vierzig Fuß hohen Klippe zurück undboten an ihren Enden den Ueberblick über einen sich schlangelndenBach und eine weite, ergiebige Felderfläche, die jährlich meineScheunen mit Heu und meine Krippen mit Mais füllten. Vondiesem ebenen fruchtbaren Bottomland erstreckten sich nahezu tausendNcres in drei Richtungen, und etwa zweihundert davon gehörten zuder sogenannten Nestsarm. Der Rest war unter die Farmen derbenachbarten Pächter vertheilt. Dieser kleine Umstand unter dentausend Ungeheuerlichkeiten, die mir zur Last gelegt wurden, hatteGrund zu einer Anschuldigung gegeben, von der ich bald zu spre-chen Gelegenheit finden werde. Ich thue dies um so bereitwilliger,weil die Thatsache die Ohren der Gesetzgeber — Gott behüte uns,wie durch den vielen Gebrauch Worte nicht schimpfirt werden kön-nen — noch nicht erreicht hat und sie also ihre Zungen nochnicht in Bewegung setzen konnte, um auch diesen Punkt unter denBeschwerden der im Staat ansäßigen Pächter aufzuzählen.
In der Umgebung des Nestes war alles in vollkommner Ord-nung und in einem Zustande erhalten, welcher der Thätigkeit unddem Geschmack meiner Großmutter große Ehre machte, denn wäh-rend der letzte» paar Jahre oder vielmehr seit dem Tod meinesGroßvaters hatte sie sämmtliche derartige Angelegenheiten besorgt.Dieser Umstand in Verbindung mit der Thatsache, daß das Gebäudegrößer und kostspieliger war, als die der meisten anderen Bewohnerder Gegend, hatte dazu Anlaß gegeben, daß Raveusnest ein „ari-stokratischer Sitz" genannt wurde. Wie ich seit meiner Rückkehrnach der Heimath finden muß, hat der Ausdruck „aristokratischeeine sehr umfassende Bedeutung gewonnen, welche ihrem Sinn nachhauptsächlich von der Lebensweise und den Meinungen der Personenabhängt, die zufälligerweise das Wort gebrauchen. Wer z. B. Tabak