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„Theure Mrs. Littlepage, ich weiß nicht, wie ich Euch etwasabschlagen soll, und doch scheue ich mich, ein so reiches Geschenkanzunehmen. Ihr werdet mir doch erlauben, zuvor meinen Vaterdarüber zu befragen?"
„Dies ist nicht mehr als in der Ordnung, meine Liebe," ent-gcgnete meine Großmutter, indem fie ruhig die Uhr in ihre eigeneTasche gleiten ließ. „Glücklicherweise speist Mr. Warren heut beiuns, und die Sache kann also bereinigt werden, noch ehe wir unszu Tisch niedersetzen."
Dieß beendigte die Verhandlung, welche unter dem Impulseeines Gefühls begonnen hatte, dessen wir insgesammt Zeugen waren.Was meinen Onkel und mich betrifft, so brauche ich kaun, zu sagen,daß uns die kleine Scene in hohem Grad erfreute. Einerseits derwohlwollende Wunsch, Jemand eine Liebe zn erzeigen, andererseitsdas natürliche Bedenken, eins so werthvolle Gabe anzunehmen —mit einem Worte, das Ganze war ein liebliches Bild, das unsGelegenheit gab, mancherlei Betrachtungen daran zu knüpfen. Diedrei Mädchen, welche gleichfalls Zeuge des Vorgangs waren, ach-teten Marh's Gefühle zu sehr, um sich in's Mittel zu legen, ob-schon Patt nur mit Mühe an sich hielt. Was dagegen Tom Millerund Kittp betraf, so waren sie ohne Zweifel nicht wenig verwun-dert, warum „Warrens Mädel" so einfältig war, nicht mit beide»Händen zuzugreifen, während man ihr doch eine Uhr im Werthvon hundert Dollars anbot. Die andere Seite der Frage verstun-den sie freilich nicht.
„Ihr habt von einem Mittagessen gesprochen," fuhr meineGroßmutter fort, indem sie nach Onkel Ro hinsah. „Wenn Ihruns mit Eurem Begleiter nach dem Hause folgen wollt, so solltIhr nicht nur Zahlung für Eure Uhr, sondern auch ein Dinerobendrein erhalten."
Wir nahmen dieses Erbieten mit großer Freude an, machtenunsere Verbeugung und drückten noch immer unsern Dank aus, als