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26 (1847) Ravensnest, oder die Rothhäute : eine Erzählung
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Ich möchte den Patron sehen, der eine solches Ansinnenstellte! Man würde ihn auslachen von Uork bis Buffalo."

Und es würde ihm Recht geschehen. Aber wie ich aus Allemersehe. Freund, sind Eure Pächter die Aristokraten, die Grundherrndagegen die Vasallen."

Je nun, seht wie ist doch gleich Euer Name? da wirwahrscheinlich bekannter mit einander werden, möchte ich doch EuernNamen wissen."

Ich heiße Greisenbach und komme aus Preußen."

Schaut, Mr. Greisenbach, der Haupthaken wegen der Aristo-kratie steckt darin: Hugh Littlepage ist reich, und sein Geld schafftihm Vortheile, die andern Leuten nicht zu gut kommen. Diesist's, was einige Leute nicht den Hals hinunter kriegen können."

Oh, dann ist's also in diesem Lande auf eine Vertheilungdes Eigenthums abgesehen es lauft darauf hinaus, daß Niemandmehr liabcn soll, als ein Anderer?"

So weit ist's noch nicht ganz gekommen, obschon ich demGeschwätz von Einigen anmerke, daß sie auch daraus hinschickn.Nun, es gibt auch hier herum Personen, welche sich darüber be-schweren, daß die alte Madame Littlepage und ihre jungen Ladiesdie armen Leute nicht besuchen."

Freilich, wenn sie so hartherzig sind und kein Gefühl habenfür den Armen und Unglücklichen-"

Nein, nein; dies war's nicht, was ich meinte. Niemandzieht ihnen in Abrede, daß sie für der Art Arme mehr thun, alsirgend Jemand anders in der Gegend. Ich will damit sagen, daßsie die Armen, die nicht eben Mangel leiden, hintansetzen."

Nun, es muß eine recht bequeme Art von Armuth seyn, dienichts von Mangel weiß. Ihr meint vielleicht, daß die Frauen-zimmer nicht mit ihnen umgehen, wie mit ihres Gleichen?"

Ganz richtig. Ueber diesen Punkt muß ich nun sagen, daßetwas Wahres in dem Vorwurf liegt, denn die Mädels drüben im