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26 (1847) Ravensnest, oder die Rothhäute : eine Erzählung
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Nest kommen nie hieher, um mein Mädel zu besuchen, und Kittyist ein st> nettes junges Ding, wie nur eines in der Gegend/'

Und besucht Kitt!) die Töchter des Mannes, der dort drübenin dem Haus am Berg wohnt?"

Mein Onkel deutete dabei nach einer Hütte hin, deren Außen-seite auf einen Bewohner von der bescheidensten Classe schließe» ließ.

Kaum! Kitty ist gerade nicht stolz, aber es wär' mir dochnicht lieb, wenn sie mir dort zu heimisch würde."

Oh, so seyd Ihr im Grunde selbst ein Aristokrat, sonsthättet Ihr nichts dagegen einzuwenden, wenn Eure Tochter dieTochter jenes Mannes besuchte."

Ich sag' Euch, Gruuzebach, oder wie Ihr sonst heißen mögt,"erwiederte Miller ein wenig aufgebracht, obschou er im Ganzen einHerzguter Mann war,ich sage Euch, daß mein Mädel unter keinenUmständen die Töchter des alten Stephens besuchen soll."

Nun, nun, natürlich kann sie dies halten wie ihr beliebt;aber ich denke, es sollte auch den Mademoiselles Littlepages frei-stehen, nach ihrem Gutdünken zu handeln."

Es ist nur eine einzige Miß Littlepage vorhanden. WennIhr diesen Morgen den Wagen habt fahren sehen, so saß sie drin-nen. Sie hatte zwei Dorkcr Mädels und Pfarrer Warrens Tochterbei sich."

Dieser Pfarrer Warren ist vielleicht auch reich?"

Nein, der nicht; er hat außer dem, was er vom Kirchspielzieht ^auf der ganzen Welt keine sechs Pence Vermögen. Wie ichmir oft und oft habe sagen lassen, ist er so arm, daß seine Freundeihm die Tochter mußten erziehen lassen."

Und die Miß Littlepage ist Wohl eine gute Freundin von derMiß Warren?"

Ja, die sind so dick miteinander, wie nur irgend zwei jungeWeibspersonen in diesem Theile der Welt seyn können. Ich habenie ein paar Mädel gesehen, die unter einander vertrauter gewesen