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„Natürlich; dies ist Handelsbrauch."
„Und er muß die nämlichen Aepfel hergeben, die auf diesemund diesem Baume wachsen — ist's nicht so?"
„So richtig wie ein Evangelium. Wenn ein Mann sich ver-tragsmäßig anheischig macht, die Aepfel des einen Obstgartenszu verkaufen, so kann er dem Käufer nicht die Aepfel eines andernaufdringen."
„Und in solchen Dingen ist das Gesetz gleich — für die Einenwie für die Andern?"
„Es gibt keinen Unterschied und darf auch keinen geben."
„So verlangen also jetzt die Patrone und Grundbesitzer eineUmwandlung des Gesetzes, damit sie der vertragsmäßigen Zahlungihrer Schulden entbunden werden und in dieser Weise einen Vor-theil über die armen Pächter gewinnen?"
„Ich hab' nie etwas der Art gehört und glaub' auch nicht,daß sie eine solche Umwandlung verlangen."
„Nun, und über was beklagen sich denn die Leute?"
„Daß sie überhaupt Rente zahlen solle». Sie meinen, dieGrundherrn sollten gezwungen werden, ihre Farmen zu verkaufenoder sie ihnen zu schenken. Einige sehen's aufs Schenken ab."
„Wenn aber die Grundherrn ihre Farmen nicht verkaufen wol-len, so kann man sie doch nicht zwingen, ihr Eigenthum, dasihnen nicht feil ist, zu veräußern. Was würden die Pächter dazusagen, wenn man ihnen zumuthetc, sie müßten gegen ihren Willenihre Schweine und 'ihre Schaafe verkaufen?"
„Buben, hört ihr's? So ist mir's immer vorgekommen, undich hab's auch stets den Nachbarn gesagt. Na, Freund Deutscher,ich will Euch noch weiter erzählen, was man ini Schild führt.Einige Leute verlangen vom Staat, er solle den Rechtstitel desjungen Littlepage untersuchen — sie sagen, er besitze gar keinen."
„Aber der Staat wird dies thun, ohne daß er besonders dar-um angegangen wird — meint Ihr nicht?"