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26 (1847) Ravensnest, oder die Rothhäute : eine Erzählung
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anstünde, wohl aber, wer eine Besoldung nöthig hat. Was danndie Steuern betrifft, so wird von wegen ihrer dem Reichen auchnichts geschenkt. Der junge Squire Littlepage zahlt selbst dieSteuer von dieser Farm, und sie ist wiederum in Anbetracht allerDinge halb so hoch angelegt, wie nur irgend eine andere Farmauf seiner Besitzung/'

Aber dies ist nicht recht."

Wer sagt, daß es recht seh oder wer denkt überhaupt daran,daß es bei solchen Besteurungen mit rechten Dingen zugehe? Hab'ich doch mit eigenen Ohren den Steuerabschätzer sagen hören: ,derund der Mann ist reich und kann schon zahlen/ oder ,der und derMann ist arm, es wird ihn hart ankommen/ Oh, es gibt heut-zutag allerlei Arten von Verwänden, mit denen man die Nnehr-lichkeit zudeckt."

Doch das Gesetz der Reiche muß doch wahrhaftig dasGesetz auf seiner Seite haben?"

Möcht' wissen, wie dies zugehen sollt'! Die Geschwornen-gerichte sind Alles i und ein Geschworner urtheilt eben nach seinemGefühl, so gut wie andere Menschen. Ich habe solche Dinge miteigenen Augen angesehen. Die Landschaft zahlt heutzutag justgenug, daß die armen Leute sich gern als Geschworne brauchenlassen, und diese bleiben nie zurück; aber diejenigen, welche dieStrafe erschwingen können, kommen eben nicht, und so bleibt denndas Gesetz fast ganz in den Händen einer einzigen Partei. Keinreicher Mann gewinnt einen Proceß, wenn seine Sache nicht au-genfällig so gut ist, daß man nicht anders kann."

Ich hatte dies schon früher gehört, denn durch's ganze Landherrscht eine allgemeine Klage über die Mißbräuche, zu welchen dasSystem der Geschwornengerichte geführt hat. So vernahm ich schonvon sehr einsichtsvollen Rechtsgclehrten die Beschwerde wenn einwichtiger Fall zur Verhandlung komme, so laute die erste Fragenicht:wie steht die Sache?"wer hat das Recht und den Be-