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kommen. Dies waren jedoch nur Muthmaßungen, die das Geheim-niß nicht aufklären konnten. Wie wäre dies auch möglich gewesen,nun wir uns der Mitte des neunzehnten Jahrhunderts nähern, wäh-rend es schon unseren Vatern, die doch zu Anfang der zweitenHälfte des achtzehnten lebten, nicht gelungen war, den Schleierzu lüften. Kehren wir übrigens zu dem Neger zurück.
Obgleich Jaaf für einen Augenblick mich und meine Elternganz und gar vergessen hatte, so erinnerte er sich doch meinerSchwester, da ihn dieselbe oft zu besuchen Pflegte. In welcherWeise er sie mit der Familie in Verbindung brachte, weiß ich nichtanzugeben; so viel ist übrigens gewiß, daß er sie nicht nur vonAnsehen, sondern auch dem Namen und — wie man sagen möchte— dem Blut nach kannte.
,,Ja, ja/' rief der alte Bursche etwas hastig, indem er seinedicken Lippen zusammen schnalzte, etwa wie ein Alligator seineKinnladen aufeinander klappt; „ja, natürlich kenn' ich Miß Patty.Miß Patty ist sehre schön und wird schöner und schöner jedesmal, sooft ich ihr seh' — ha, ha, ha!"
Das Lachen des alten Negers tönte auffallend und unnatürlich,obschon es im Grunde, wie das eines jeden Negers, etwas froh-herziges in sich barg.
HHa, ha, ha! ja, Miß Patty wunnervoll schön und sehre wieMiß Dus. Ich glaub' jetzt, Miß Patty seyn geboren um die Zeit,da Schin'ral Washington sterb'.
Dies hieß das Alter meiner Schwester um ein Ansehnlichesmehr als verdoppeln, weshalb die leichtherzigen Mädchen, die nochimmer im Wagen saßen, in ein gemeinsames Gelächter ausbrachen.Ein Strahl des Verständnisses, welcher sich fast zu einem Lächelnsteigerte, glitt gleichfalls über die Züge des Onondago; aber ob-,gleich die Muskeln seines Gesichts in Thätigkeit waren, verblieb erdoch stumm. Es wurde mir später die Ueberzeugung an die Hand