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26 (1847) Ravensnest, oder die Rothhäute : eine Erzählung
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Miliz avancirte ein Posten, den er viele Jahre lang bis zu sei-nem Tode behauptete. Sobald aber der gemeine Soldat das Rechterhielt, seine Offiziere selbst zu wählen, hörte die Stellung einesGeneralmajors bei der Miliz auf, eine achtbare zu seyn, und nurwenige Männer von Bildung ließen sich fortan zum Eintritt in denDienst bewegen. Wie vorauszusehen war, gerieth nach und nachdas Militär in allgemeine Verachtung und wird Wohl in derselbenbeharren müssen, bis bei Besetzung der Offiziersstellen ein anderesSystem befolgt wird. Das Volk kann zwar viel ausrichten; abernimmermehr wird es im Stande seyn,aus einem Schweinsohreine seidene Börse zu machen." Erst wenn die Offizierposten aufsNeue nach der alten Weise ausgefüllt werden, kann sich der Mili-tärstand wieder heben, denn in keinem andern Lebensverhältniß er-fordert die Handhabung der Gewalt in so hohen: Grade Männervon Bildung, Erziehung und Charakterfestigkeit, wie in: militäri-schen Dienste. Wohl hört man viele schöne Reden und ergeht sichin breiten patriotischen Lobsprüchen über den innern Werth unddie Einsicht des Volkes; auch hat man sich mit allerlei Entwürfengetragen, sogenannteBürgersoldaten" zu schaffen: aber der Bür-ger kann und wird nie ein Soldat weder ein guter noch einschlechter werden, wenn er nicht unter der Leitung tüchtigerOffiziere steht. Doch um wieder auf Dop zurückzukommen:

Darf ich fragen, wie alt die Lady ist, welche Ihr die altejunge Missus nennt?" fragte mein Onkel.

Potz tausend sie ist noch ein leibhaftig Mädel just eineWeile geboren nach der alt französisch Krieg. Kenn' sie noch gut,wie sie Miß Dns Malbone seyn. Jung Master Mordaunt hatt' siegern und nehmen sie zu sein Weib."

Hoffentlich hattet Ihr gegen diese Verbindung nichts einzu-wenden ?"

Ich nit, sie damals eine schön junge Lady, und sie auch jetzteine sehre schön jung Lady."