170
als seyen sie stolz auf die trefflichen Zähne, welche sie noch immerauszuweisen hatten. Als ein Selave der Littleyages hielt er Hau-sirer für weit unter sich stehende Wesen; denn die alten NegerNew-Uorks identificirten sich stets mehr oder weniger mit den Fa-milien, zu denen sie gehörten und unter denen sie so oft geborenworden waren.
„Sago," wiederholte der Indianer langsam, höflich und mitNachdruck, nachdem er meinen Onkel eine Weile betrachtet hatte;es schien, als habe er etwas an ihm bemerkt, was ihm Achtungeinflößte.
„Wir haben heute einen wunderschönen Tag," fuhr Onkel Roin seinem gebrochenen Englisch fort, indem er seine Stirne abwischteund ruhig auf einem Holzblock Platz nahm, der als Heizmaterialfür den Ofen beigeschafft worden war. „Was ist dies für eineGegend?"
„Dies hier?" entgegnete VoP nicht ohne einige Verachtung.„Dies ist Kork Colony. Wo komm' denn Ihr her, daß Ihr solcheFrag' thu'?"
„Aus Tscharmany. Das ist weit weg, aber ein gutes Land.Zwar, diese Gegend gefällt mir auch."
„Warum Ihr dann sortzieh', wenn es gut Land seyn — he?"versetzte der Schwarze.
„Könnt Ihr mir sagen, warum Ihr aus Afrika fortgezogenseyd?" erwiederte Onkel Ro in kaltem Tone.
„Ich nie da gewesen," brummte der alte Dop, seine Zähne inder Art des Ebers fletschend, wenn er seinen Zorn kund gibt unddadurch anzeigt, daß es gut seyn möchte, ihm aus dem Wege zugehen. „Ich ein geboren Uorknigger, und hab' nie gesehn keinAfrika — und will auch nit sehen, in meinem Leben nit."
Es ist kaum nöthig, zu sagen, daß Jaaf einer Klaffe angehörte,bei welcher der Ausdruck „farbiger Gentleman" nie in Brauch ge-kommen war. Die Männer aus seiner Zeit ünd von seinem Korn