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Regierung ohne Zeitungen oder Zeitungen ohne Regierung, so würdeer sich für das Letztere entscheiden."
„Ja, aber Jefferson kannte die Zeitungen, wie wir sie jetzthaben, noch nicht. Ich bin alt genug, um aus eigener Wahrneh-mung ermessen zu können, welcher Wechsel hierin stattgefunden hat.In seinen Tagen konnten drei oder vier erwiesene Lügen einen Zei-tungsschreiber zu Grunde richten, aber in unserer Zeit verschlucktman sie zu taufenden. Laß Dir sagen, Hugh, unser Vaterlandschleppt sich unter zwei Systemen fort, die einander so entgegen-gesetzt sind, als man sich nur etwas denken kann — unter demChristenthum und unter den Zeitungen. Das erstere hämmert täg-lich auf den Menschen los, um ihm die Ueberzeugung beizubringen,daß er ein elendes, gebrechliches, taugcnichtsiges Wesen sey, wäh-rend letztere immer und ewig von der Vollkommenheit der Menschenund von den hohen Vorzügen der Volksherrschaft schreien."
„Vielleicht sollte weder auf das eine, noch auf die andern einallzu großes Gewicht gelegt werden."
„Die Prediger des Evangeliums haben unter gewissen Be-schränkungen, über die wir alle im Klaren sind, wohl recht; aberwas die Zeitungen betrifft, so muß ich gestehen, daß für mich bes-sere Zeugnisse, als die ihrigen erforderlich sind, wenn ich ihnenGlauben schenken soll."
Onkel Ro verstieg sich zuweilen und gerieth dadurch auf Ab-wege, obschon ich ehrlich gestehen muß, daß er oft vollkommenRecht hatte.