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26 (1847) Ravensnest, oder die Rothhäute : eine Erzählung
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S'olche Leute sind in der That das Mark und die eigentlicheKraft des Landes," sagte ich zu mir selbst.Männer von diesemSchlage findet man zu tausend und aber taufenden im Staate, undwarum sollten sie sich beherrschen lasten durch Jntriguanten, die demschlechtesten Theil der Gemeinschaft entnommen find warum sichbeugen vor einer Regierung, deren Triebfedern so oft aus derschnödesten Grundsatzlostgkeit beruhen? Wird der Rechtliche ewignun theilnahmloS zusehen, während die Schlechten und Verderbtenalle Mine» springen lassen?"

Als ich diesem Erguß auch gegen meinen Onkel Luft machte,erwiederte er:

Lieber Hugh, es ist immer so gewesen und wird, wie ichfürchte, auch stets so bleiben. Hier liegt der Fluch unseres Lan-des" er deutete dabei auf einen mit Zeitungen bedeckten Tisch,das unerläßliche Möbel eines jeden nur einigermaßen besuchten ame-rikanischen Wirthshauses.So lange die Leute glauben, wasihnen eine schlechte Presse vorschwatzt, wird es stets nur Bethörteoder Schurken unter ihnen geben."

Die Zeitungen haben übrigens doch auch ihr Gutes."

Dies erhöht eben den Krebsschaden. Enthielten sie nichtsals Lügen, so würde man bald nichts mehr von ihnen wollen; aberwie wenige sind im Stande, das Falsche von dem Wahren zu sich-ten? Fassen wir zunächst die Antireutenfrage ins Auge zeige mirdie Zeitungen, welche in dieser Sache der Wahrheit das Wortreden? Hin und wieder wagt es zwar ein ehrlicher Mann ausder Journalistenzunft, von der Brust weg zu sprechen; aber woeiner dies thut, tragen zehn andere Grundsätze zur Schau, an diesie selbst nicht glauben und alles dies nur, um sich Stimmenzu sichern: Stimmen, Stimmen und ewig Stimmen! In diesemeinzigen Wort liegt der Schlüssel zu dem ganzen Unwesen."

Jefferson sagte, wenn man ihm die Wahl ließe zwischen einer