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so köstlich unschuldiges Verlegenheitsgesicht, daß ich mich — trotzmeiner Bemühungen, es zu unterdrücken — eines Lächelns nichterwehren konnte. Mary Warren bemerkte es, und abermals wur-den zwischen uns Blicke des Verständnisses gewechselt, obgleich diejunge Dame unmittelbar darauf die Augen niederschlug und einverrätherisches Roth leicht ihr Antlitz überflog.
„Ich kann mir denken/' fuhr Seneka mit Nachdruck fort, „daßIhr ein Freund seyd von der Gleichheit der Gesetze und Rechte;denn gewiß habt Ihr in der alten Welt über die Mißstände, welcheim Gefolg des Adelswesenö und des Feudaldrucks sind, genügsameErfahrungen gemacht, so daß Ihr nicht wünschen könnt, in der neuenähnlichen Verhältnissen begegnen zu müssen."
„Das Adelswescn und die Feudalprivilegien sind nicht gut;"erwiederte der Hansircr, indem er mit der Miene großer Abge-neigtheit den Kopf schüttelte.
„Ich wußte dies ja. Ihr seht, Mr. Warren, Niemand kanneiner andern Gelinnung Raum geben, so bald die betreffenden Erfahrun-gen über die Beschwernisse des Lehensystems vorausgegangen sind."
„Aber was haben wir mit Lehenssystemen zu schaffen, Mr.Newcomc?" entgegnetc der Geistliche; „und welche Achnlichkeitfindet statt zwischen den Grundbesitzern New-Dorks und dem AdelEuropas — zwischen dem Recht, sein Eigenthum nach bestimmtenStipulationen verpachten zu können, und der Fcudalherrlichkeit ei-nes privilegirten Standes?"
„Welche Achnlichkeit stattfindet? O, eine sehr große, Sir —dies dürft Ihr mir auf's Wort glauben. Sind nicht sogar unsereGouverneure, selbst wenn sie erbarmenslos den Bürger zum Morddes andern auffordern — —"
„Nicht doch, Mr. Newcome," unterbrach ihn Mary Warrenlachend; „die Gouverneure fordern im Gegentheil die Bürger auf,einander nicht zu morden."
„Ich verstehe Euch, Miß Mary; aber ihr beide sollt mir zu