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„Ich finde, daß Ihr von Euren Reisen einige Kenntniß mit-gebracht habt," sagte Jack Dunning mit komischem Ernste. „EureMutter schreibt mir, sie sey wegen sicbenundzwanzig paar Schuhen ver-klagt worden, die ihr ein Schumacher geliefert haben soll, von demsie nie etwas sah oder hörte, bis sie den Zahlungsbefehl erhielt."
„Dieß ist also eine von den Belästigungsweisen, welche manin Anwendung bringt, um den Grundbesitzern ihr Eigenthnm zuentleiben?"
„Ja. Und wenn die Grundbesitzer sich sogar auf ihre feierlichen,mit guten Vorbedacht eingegangenen Vortrage berufen, welche in einemGrundgesetz eine heilige Bürgschaft haben, so schallt gleichwohl dasGeschrei über Aristokratie und Bedrückung aus dem Munde derselbenMenschen und wiederholt sich unter vielen von den Geschöpfen, diehohe Ehrcnstellen unter uns einnehmen — oder doch Ehrenstclleneinnehmen würden — wenn diese eine solche Bezeichnung durch denUmstand verdienten, daß sie mit würdigen Männern besetzt wären."
„Ich sehe, Ihr gebt Euren Worten keinen Hinterhalt, Jack."
„Warum sollte ich auch? Worte sind das Einzige, was mirgeblieben ist. Ich habe in der Regierung unsres Staats so wenigGewicht, als jenem Jrländer, der Euch eben einließ, nach fünf Jah-ren zustehen wird. Weniger sogar, denn er wird durch seine Stimmeeine Majorität anschwellen helfen, während die Meinige, da ich sienur nach Grundsätzen abgebe, wahrscheinlich für Niemand einenNutzen hat."
Dunning gehörte zu einer Schule, welche ziemlich viel speku-lative und unausführbare Theorieen mit einer gediegenen Grundsatz-festigkeit verbindet, sich aber nutzlos macht, weil sie nichts von einemVergleich wissen will. Gleichwohl hielt er es nicht mit jener Klassevon amerikanischen Doktrinären, welche behaupten — nein nichtbehaupten, denn in unserm Lande thut dies niemand mehr, wasauch seine Ansichten über den Gegenstand seyn mögen — sondernwelche denken, daß die politische Gewalt in letzter Stufe das