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es noch nicht so lange her ist, daß man sogar Frauen wegen ihrerpolitischen Ansichten anfs Schaffott fährte/'
„Weil sie sich in Politik mengten. Eure Mutter ist in keinerernstlichen Gefahr, obgleich schon ein kräftiger, weiblicher Sinn dazugehört, sich auch nur zn dieser Ueberzeugung aufzuschwingen. Esgibt wenige Frauen im Staate, die ihrem Beispiele Folge geleistethaben würden, namentlich wenn man dabei ihr hohes Lebensalterberücksichtigt; und auch den Mädchen rechne ich es hoch an, daßsie nicht von ihr wichen. Die Hälfte der jungen Männer New-Norks waren ganz verzweifelt bei dem Gedanken, daß drei soehrenwerthe Damen sich einer Verunglimpfung aussetzen sollten.Eure Mutter ist nur gerichtlich belangt worden."
„Gerichtlich belangt worden? Wem ist sie etwas schuldig, oderwas kann sie gethan haben, um sich diesen Schimpf zuzuziehen?"
„Ihr wißt, oder solltet wenigstens wissen, wie es in diesemLande zugeht, Littlepage; wir müssen uns ein bischen vor den Ge-richten herumschlagen, selbst, wenn es uns darum zu thun ist, gegenalles Recht zn handeln. Ei» offener, dreister Schurke, der »»verholendem Gesetz Trotz bietet, ist eine Wunderseltene Erscheinung. Wir spre-chen vielleicht dann am meisten von Freiheit, wenn wir ihr den tief-sten Stoß versetzen wollen, und auch die Religion betheiligt sich in nichtgeringem Grade an unsern Lasiern. So haben nun auch die Antiren-ters dem Gesetz aufgeboten, um für ihre Anschläge eine Beihülfe zufinden. Wie ich höre, wurde einer von den Ncnssellaers wegen Geldesverklagt, daß er in einem Fährboot borgte, um damit die Fahrtüber einen Fluß bis an seine Hausthüre bezahlen zn können, undeine weitere gerichtliche Anforderung betraf Kartoffeln, welche seineGattin in den Straßen von Albanp gekauft haben sollte."
„Von den Renffellaers aber braucht keiner Geld zn borgen,um einen Fährmann zahlen zu können, da dieser ihn sicherlich kannte;auch stehe ich dafür, daß nie eine Dame aus der Familie Renffellaersin den Straßen von Albany Kartoffeln gekauft hat."