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26 (1847) Ravensnest, oder die Rothhäute : eine Erzählung
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Neid zu ersticken. Da wir in Betreff unserer Grundsätze einig sind,so wollen wir auf Thatsachen übergehen. Was wißt Ihr von denMädchen. Jack, und meiner verehrten Mutter?"

Die edle, heldenmüthige Frau befindet fich in diesem Augen-blick zu Ravensnest; die Mädchen wollten sie nicht allein ziehenlassen und haben sie begleitet."

Und Ihr, Jack Dunning, duldetet, daß sie unöeschützt nach einemLandestheil gieng, der sich in offenem Aufruhr befindet?" fragtemein Onkel vorwurfsvoll.

Ei, ei, Hodge Littlepage, dies ist Wohl recht erhaben alsTheorie, aber nicht so einleuchtend, wenn es in Prari ausgeführtwerden soll. Ich habe Mistreß Littlepage und ihr junges Volkaus dem guten, sehr wichtigen Grund nicht begleitet, weil ichnicht getheert und gefedert zu werden wünschte."

Ihr habt sie also der Gefahr preis gegeben, au Eurer Stattgetheert und gefedert zu werden?"

Sagt, was Ihr wollt, von dem Freiheitsgeschrei, das jetztso gewöhnlich unter uns wird und von dem wir früher nichts hör-ten; sagt, was Ihr wollt, Ro, von der Inkonsequenz derjenigen,welche in demselben Augenblicke, in welchem sie nach ausschließli-chen Rechten und Privilegien für ihre Person ringen, über Feudal-wesen, Aristokratie und Adel schimpfen; sagt, was Ihr wollt, überden Neid, dieses hervorragende Laster Amerikas, über Unehrenhaf-tigkeit, Schurkerei, Habgier und Selbstsucht ich will Euch inallen Punkten beistimmen; nur sagt mir nicht, ein Frauenzimmerkönne ernstlich in Gefahr kommen unter was immer für einemAmerikanerhaufeu, selbst wenn dieser aus Antirenters und maskir-ten Rothhäuten obendrein bestünde."

Wenn ich weiter darüber nachdenke, so glaube ich, daß Ihrhierin Recht habt. Verzeiht mir meine Wärme; aber ich habe inletzter Zeit in der alten Welt und in einem Lande gelebt, in welchemRavensnest. 6

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