das so viel wie thunlich im Gesetz einen Hinterhalt erzwungen hat,von ihrem Eigenthum trennen, und Käufer, welche das Monopolbesitzen, selbst den Preis machen zu dürfen! Ja, es geht schön zuin einem Lande, welches sich auf seine Liebe znr Freiheit so großeStücke einbildet und in welchen, die vorherrschende Klaffe der Poli-tiker Freunde eines vollkommen freien Verkehrs sind!"
„Mit den Inkonsequenzen der Politik nimmt es freilich keinEnde."
„Es hat kein Ende mit der Schurkerei, wenn die Männer derGewalt sich durch Köpfe, nicht durch Grundsätze beherrschen lassen.Bezeichnet die Zustände lieber mit dem rechten Namen, Ro, dennsie verdienen es wohl. Diese Sache ist so einfach, daß sie einBlinder verstehen kann."
„Aber wird der Besteuruugsentwurf durchgreifend Uns z. B.kann er nichts angehen, da unsre Pachtverträge auf drei Lebens-dauern festgesetzt sind."
„O, dies will noch nichts heißen. Für Leute in eurer Lagesinnt man auf ein Gesetz, welches fortan verbietet, länger als auffünf Jahre zu verpachten. Hugh's Verträge werden bald fälligseyn, und dann kann er niemand mehr länger als auf fünf Jahrezu einem Sklaven machen."
„Sicherlich wird kein Mensch so thöricht seyn, zu glauben,daß das Durchgehen eines derartigen Gesetzes die Aristokratie däm-men und den Pächtern Vortheile verschaffen werde!" rief ich lachend.
„Lacht wie Ihr wollt, junger Sir," nahm Jack Dunningwieder auf, „aber mit dieser Absicht trägt man sich wirklich. Ichkann mir wohl denken, was Ihr vorbringen wollt; Ihr werdetsagen, je länger der Pachtvertrag währt, desto mehr Vortheil hatder Pächter, wenn anders die Bedingungen leidlich sind; auch könnendie größeren Grundbesitzer für die Benützung ihrer Ländereien nichtmehr verlangen, als sie in diesem Land werth sind, wo es zufälligerWeise mehr Grund und Boden, als Arbeiter gibt. Aber nein,