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21 (1845) Die Heimkehr, oder die Verfolgung : ein See-Roman
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in seiner tadelsüchtigen Stimmung nicht ermuthigen und behieltdeshalb ihre Ansichten vorderhand bei sich.

»Ich sinke hier weniger Verbesserungen, als ich zu treffenhoffte," sagte Mr. Efsingham, als sie an der Werste in eine Kutschestiegen. »Zwar waren meine Erwartungen nicht sehr hoch gespannt,John, obschon ich so viel Wesens darüber machen hörte."

Und doch sind in Eurer Abwesenheit große, sehr große Ver-schönerungen vorgenommen worden; wenn Ihr Euch dieses Platzeserinnern könntet, wie er in Eurer Jugend aussah, so müßten Euchdie Veränderungen wie ein Wunder Vorkommen."

Ich kann dies nicht zugeben und bin mit Eva der Ansicht,der Platz sehe eher gemein, als ansprechend aus. Alles riecht ent-schieden nach der Provinz, und nirgends ist ein Zug, der einerHauptstadt würdig wäre."

Beides verträgt sich recht wohl mit einander, Ned, wenn IhrEuch nur die Mühe geben wollt, Euer Gedächtniß anzuspornen.Die Stadt ist wirklich gemein und hat einen Provinzial-Character;aber vor dreißig Jahren war dies in einem noch viel höher« Gradeder Fall, als heutzutage. Nach einem Jahrhundert wird sie Wohleiner europäischen Großstadt ähnlicher werden."

Welche abscheulichen Dinge diese Pfähle sind!" rief Eva.Sie geben den Straßen das Ansehen eines Dorfes, und ich sehenicht ein, was sie nützen sollen."

Sie dienen zum Ausspannen von Zeltdächern und beweisenan sich schon den eigenthümlichen Provinzial-Eharacter der Stadt.Wenn Ihr übrigens ein wenig Nachdenken wollt, so werdet Ihrcinsehen, daß eS nicht Wohl anders sehn kann. Es leben hier nahezudreimalhunderttausend Seelen zwei Dntttheile davon kommen ausdem Innern oder sind aus fremden Ländern eingewandert. Ein solcherZusammenfluß von Menschen muß in der ersten Zeit einer Stadt noth-wendig einen eigenthümlichen Eharacter aufdrücken, und wenn diesernach dem Dorfe schmeckt, so kann man es dem Platze selbst nicht zum