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21 (1845) Die Heimkehr, oder die Verfolgung : ein See-Roman
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die Augen wischte;aber ich fürchte, Ihr habt Euch alles diesselbst zugezogen. Armer Mensch! Sorgt übrigen«, sobald Ihr inEngland ankommt, für einen guten Advokaten es ist am Endedoch noch möglich, daß Ihr frei auSgcht."

Erbärmlicher Wicht!" rief jetzt Mr. Dodge, der vor den ge,ängstigten und noch immer auf seinen Knieen liegenden Verbrecherhintrat,elender Mensch! Dies ist die gerechte Strafe. Ihrhabt gefälscht und gestohlen Handlungen, welche meine unbe-dingteste Mißbilligung finden und seyd durchaus unpassend fürjede achtbare Gesellschaft. Zch habe Euch gleich von Anfang andurchschaut und Euch nur deshalb in meiner Nähe geduldet, umhinter Eure Schliche zu kommen und sie aufzudecken, damit Ihrnicht Schande und Schmach bringet über unser geliebtes Vater-land. Ein Betrüger hat keine Aussicht in Amerika, und Ihr dürftvon Glück sagen, daß Ihr wieder nach Eurer eigenen Hemisphärezurückgebracht werdet."

Mr. Dodge gehörte zu jener ziemlich zahlreichen Klasse, dieman alsehrlich vor dem Gesetze" bezeichnet: das heißt, er stahlnicht und mordete nicht; und wenn er es auch mit der Verläum-dung nicht eben genau nahm, so trug er doch ängstlich Sorge,daß man ihn dafür nicht gerichtlich belangen konnte. Obschondaher sein ganzes Leben ein Gewebe von gemeinen verderblichenLastern war, so konnte man ihn doch nicht jener Unthaten beschul-digen, welche die Aufmersamkeit von zwölf Geschworenen auf sichzu ziehen pflegen. Dies erhob ihn natürlich nur in seineneigenen Augen so weit über die unklugeren Sünder, daß er einRecht zu haben glaubt-, seinen vormaligen Zimmergcnoffen in.dereben erwähnten Weise anzureden. Die Todesangst des Verbrecherskonnte jedoch durch diesen rohen Angriff nicht erhöhet werden; erwinkte bloS den speichelleckerischen Demagogen hinweg und fuhrfort, die beiden Kapitäne um Erbarmen anzuflehen. In dem gleichen