„Er hat Fälschung begangen, Sir, um den Kaffendiebstahklzu verheimlichen. Dies ist ein schreckliches Verbrechen; aber die-jenigen, welche es begehen, dürfen nicht hoffen, den Folgen zuentrinnen."
„Elender Betrüger — ist dies wahr?" — fragte KapitänTruck den zitternden Schuldigen in strengem Tone.
„Er nennt mein Uebersehen Fälschung, Sir," entgcgnete derLetztere mit erstickter Stimme. „Ich habe nichts begangen, wodurchich Leben oder Freiheit verwirkt hätte."
In diesem Augenblicke trat Kapitän Ducie, von Paul PowiSbegleitet, in die Kajüte. Ihre Gesichter glühten; auch drückte sichin ihrem gegenseitigen Benehmen einige Verstörtheit ans, obschonsie die Formen der Höflichkeit nicht vernachlässigten. Zn gleicherZeit benützte Mr. Dodge, welcher fast vor Begierde starb, dergeheimen Verhandlung anzuwohncn, die Gelegenheit, um ebenfallshereinzuschlüpfen.
„Ich freue mich, daß Ihr kommt, Sir," begann Mr. Green,„denn es dürfte sich ein Anlaß bieten, die Dienste von Sr. Maje-stät Offizieren in Anspruch zu nehmen. Mr. Sandon hat seineWechsel auSgeliescrt bis auf zweitausend Pfund, die noch unberich-tigt sind. Weitere fünfunddreißig habe ich unläugbar bis auf denMeister dieses Schiffes verfolgt, der sie als Paffagiergeld bezo-gen hat."
„Ja, Sir, dieser Umstand ist so augenfällig, wie die Hochlandevon Navesink hier von diesem Deck ans," fügte der Kapitän desMontauk trocken bei.
„Tausend Pfund sind von der Schwester des Veruntreuerszurückerstattet worden," bemerkte Kapitän Ducie.
„Sehr wahr, Sir; ich hatte vergessen, ihm diese Summegut zu schreiben."
„Den Rest hat der unglückliche Mensch wahrscheinlich auf jenethörichten Spielereien verwendet, auf die er, wie ich höre, so sehr