kann Euch unmöglich einfallen, den SchiffSeigenthümcrn die Unter-haltung eurer Spitzbuben aufzubürden."
„Die Regierung macht keinen Unterschied, Sir, und nimmtstets ihr Eigenthum in Anspruch."
„Nicht doch, Mr. Green," unterbrach ihn Sir George Temple-more. „Ich zweifle sehr, ob die Regierung selbst auf englischemGrund und Boden Geld zurückfordcrn würde, das ein Kaffendieboder ein Betrüger für seine Tagesbedürfniffe vorausgabt hat.Um so weniger scheint sie mir also berechtigt zu seyn, die paarPfunde anzusprechen, die Kapitän Truck gesetzmäßig verdient hat."
„Das Geld ist nicht gesetzmäßig verdient, Sir; denn es wi-derstreitet allem Gesetz, einem Verbrecher zur Flucht aus demKönigreiche zu helfen, und ich bin nicht überzeugt, ob nicht schonbloS auf diese Handlung Strafen gesetzt sind. Was aber Staats-gelder betrifft, so können sie nie ohne die gebührenden amtlichenFormen und in gesetzmäßiger Weise die Schatzkammer verlassen."
„Mein theurer Sir George," ergriff der Kapitän wieder dasWort, „überlaßt es mir, dies mit Mr. Green abzumachen, derohne Zweifel nur bevollmächtigt ist, eine Quittung über das Ganzeauszustellen."
„Was soll mit dem Delinquenten geschehen, Sir, nachdem Ihrsein Geld an Euch genommen habt?"
„Natürlich wird er in dem Foam nach England zurückgebracht,und es thut mir leid, sagen zu müssen, daß er dort den Gerichtenanheim fällt."
„Wie — mit oder ohne meine Erlaubniß?"
Mr. Green machte große Augen, denn sein Geist war ganzvon dem Schlage jener Leute, die es bei einem vormaligen Colo-nisten für hohe Vermessenheit halten, die Rechte eines alten Lan-des anzusprechen, selbst wenn sie es so weit gebracht haben, zubegreifen, daß die Trennung gesetzlich und vollständig stattgefnn-den hat.