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21 (1845) Die Heimkehr, oder die Verfolgung : ein See-Roman
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Jones aber weigert sich, die Schwester eines Diebs zum Weibezu nehmen."

Der Verbrecher war eher eitel und gedankenlos, als selbst-süchtig; auch liebte er seine Schwester, das einzige andere Kindseiner Eltern, weshalb er den Schlag, der ihn von dieser Seiteher traf, mit doppelter Gewalt fühlte.

Julia kann ihn zwingen, daß er sie heirathe," rief der er-schütterte Bruder.Er ist durch ein feierliches Verlöbniß an siegefesselt und das Gesetz wird sie schützen."

Kein Gesetz ist im Stande, einen Mann gegen seinen Willenzu einer Ehe zu zwingen, und Eure arme unglückliche Schwesterfühlt zu zart gegen Euch, wie wenig Jhr'S auch um sie verdienthabt, als daß sie Mr. JoneS Gelegenheit geben möchte, sich durchBloßstellung Eures Verbrechens zu vertheidigen. Doch dies heißtnur Worte vergeuden, Mr. Sandon, denn man vermißt mich indem Bureau, wo ich die Geschäfte in den Händen eines unerfah-renen Stellvertreters zurücklaffen mußte. Natürlich laßt Jhr'S Euchnicht einfallen, eine Handlung zu vcctheidigen, von der Euch EuerGewissen sagen muß, daß sie nicht zu entschuldigen sey."

Leider bin ich ein wenig gedankenlos gewesen, Mr. Greenoder, wie ich vielleicht besser sagen sollte, unglücklich."

Mr. Sandon war in den allgemeinen Jrrthum derjenigen ver-fallen, die, wenn sie auf Abwege gerathen, die Schuld gerne aufihr Unglück, nicht aber auf sich selbst schieben. Mit einer Treu-herzigkeit, die ihn, hätte sie einer besseren Sache gedient, zu einemachtbaren Mann gemacht haben würde, hatte er sich bemüht, seinVerbrechen unter allerlei Vorwände» der Noth vor sich selbst zuentschuldigen, und war endlich sogar so weit gegangen, seine Hand-lung damit rechtfertigen zu wollen, daß ihm selbst Unrecht gesche-hen sey. Dieses vermeintliche Unrecht betraf die Bereinigung seinereigenen Ansprüche und sollte einigermaßen den Betrug entschuldi-gen, obschon die Posten, welche ihm gestrichen wurden, nur zwan-