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ämrch das zögernde und widerstrebende Eintreten Mr. SandonSunterbrochen.
Das Schuldbewußtseyn, dieser gewaltige Vertreter einer ge-rechten Vorsehung, da er das Vorhandenseyn eines inneren Mah-ners, des Gewissens, beweist, war mit schmerzlicher Bestimmtheitin einem Gesichte abgebildet, das sonst nicht viel Anderes als denAusdruck hohiköpsiger Eitelkeit blicken ließ. Obschon von Persongroß und kräftig gebaut, zitterten SandonS Glieder doch dermaßen,daß er sich kaum aufrecht erhalten konnte, und als der Unglücklicheden ihm wohlbekannten Mr. Green vor sich sah, sank er auf seinenSitz nieder, weil ihm die Beine den Dienst versagten. Der Be-amte beobachtete ihn mit finsterer Miene mehr als eine Minutedurch seine Brille.
„Dies ist ein trauriger Anblick, Henry Sandon," sagte erendlich. „Jndeß freut es mich wenigstens, daß Ihr Euer Verbre-chen nicht durch frechen Trotz zu vergrößern sucht, sondern in ge-bührender Weise die Größe desselben fühlt. Was würde Euerrechtschaffener, unermüdlich thätiger Vater gesagt haben, wenn ercs hätte erleben müssen, seinen einzigen Sohn in einer solchen Lagezu sehen?"
„Er ist todt!" entgegnete der junge Mensch mit erstickterStimme. „Er ist todt und kann nie etwas davon erfahren."
Der unglückliche Verbrecher schien eine Art unheimlicher Freudezu empfinden, als er diese Worte sprach.
„Allerdings ist er todt; aber es sind noch Andere vorhanden,die unter Eurer schändlichen Ausführung leiden. Eure unschuldigeSchwester ist noch am Leben und erliegt unter dem Gefühle derSchaam."
„Sie wird Jones heirathen und Alles vergessen. Ich habeihr tausend Pfund gegeben und sie muß jetzt verehlicht seyn."
„Hierin seyd Ihr im Jrrthum, denn sie ist in der That JohnSandon's Tochter und hat das Geld wieder zurückerstattet. Mr.
Die Heimkehr. 39