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21 (1845) Die Heimkehr, oder die Verfolgung : ein See-Roman
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Auch der Diener beobachtete augenscheinlich die Bewegungenseines Gebieters mit großer Beklommenheit. Nachdem die beidenGentlemen mit einander hinabgegangen waren, zuckte er die Achselnund erhob seine Hände, wie man wohl zu thun Pflegt, wenn manplötzlich durch einen unangenehmen Vorfall betroffen wird.

Drciunddreißigstes Kapitel»

Norfolk, Dir steht ein härterer Spruch bevor.Und ungern nur mag ich ihn dir verkünden.

Dhakspcarc.

Die Geschichte des unglücklichen jungen Mannes, der, nachdemer alle Gefahren und Abenteuer der Reise überstanden, nun so un-erwartet eingeholt wurde, als er das vermeintliche Asyl schon er-reicht zu haben glaubte bestand aus nichts Anderem, als auseinem jener gewöhnlichen Gewebe von Ereignissen, die durch Eitel-keit und Schwäche zum Verbrechen führen. Sein Vater hatte unterder britischen Regierung eine Anstellung gehabt, spät geheirathetund einen Sohn und eine Tochter hinterlaffen, die eben erst in'SLeben eintraten, als >er dasselbe verlassen mußte. Der Sohn warihm in seinem Posten nachgefolgt, weil die Regierung in dieserWeise den unermüdlichen Eifer eines treuen Dieners belohnen wollte.

Der junge Mensch gehörte unter den großen Haufen derjenigen,die ohne Grundsätze und höheres Streben nur der Eitelkeit leben.Er gab sich keinen hervorstechenden Lastern hin, da sein Characteraller der schroffen Züge entbehrte, welche zu der dafür erforderlichenDreistigkeit hätten ermuthigen können. Vielleicht verdankte er seinVerderben vorzugsweise dem Umstande, daß er eine leidliche Persön-lichkeit besaß. Sein Vater war ein kleiner, gedrungener, derb ge-bauter Mann gewesen, dessen Ehrgeiz sich nie über seine Naturerhob, und der, nachdem er in früher Jugend den Pfad des Fleißes