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21 (1845) Die Heimkehr, oder die Verfolgung : ein See-Roman
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Wir wollen ihn hierüber eines Bessern belehren, Mr. Dodge,noch ehe wir ihn «Kreisen lassen. Nein, Sir, Ihr habt, wie ichbemerke, sehr verkümmerte Begriffe von Freiheit. Bei uns wirdAlles durch Mehrheiten abgethan. Wir essen, wenn die Mehrheitißt, trinken, wenn die Mehrheit trinkt, schlafen, wenn die Mehr-heit schläft und beten, wenn die Mehrheit betet. Statt uns inKirchenstühle mit hohen Wänden zu begraben und diese mit Vor-hängen zu umgeben, haben wir den Boden amphithcatralisch er-höht, so daß Zeder den Andern sehen kann. Die Seiten derStühle sind weggenommen und in freie und gleiche Sitze umge-wandelt. Auch haben wir die Kanzeleinfaffung abgetragen, umden Geistlichen ganz sehen zu können,. und wie ich höre, ist jetztsogar ein Plan im Werke, die Versammlung in die Kanzel undden Pfarrer ins Kirchenschiff zu verpflanzen, damit Letzterer sehe,er sey nicht besser, als Andere. Mr. Dodge, dies wäre eine treff-liche Einrichtung für die ,vierundzwanzig Fiedler, all' in einerReih'/"

Der Herausgeber des Active Jnquirer traute John Essinghamnicht ganz und nahm daher bereitwillig seine Vorlesung wiederauf, obschon er dadurch möglicherweise Gefahr lief, sich noch weiterin das Feuer seines Gegners zu bringen.

.Diesen Morgen/ fuhr Mr. Dodge fort, ,trat ich in da«Kaffeezimmer eines Gasthauses, ,Schaufel und Zange* genannt,um die Morgenzeitung zu lesen. Zch setzte mich an der Seite einesGentlemans, der eben mit den ,Times* beschäftigt war, und zogdie Blätter des Journals, um der größeren Bequemlichkeit willen,zu mir heran; aber der Mann fragte mich in unverschämter, an-maßender Weise, ,waS zum Teufel ich damit wolle.* Diese Unver-träglichkeit im englischen Charakter hat ihren Grund in der Eng-herzigkeit der Staatseinrichtungen, welche die Leute auf den Glau-ben bringen, die Freiheit beziehe sich auf die Personen, nicht aberauf die Mehrheit.*"