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21 (1845) Die Heimkehr, oder die Verfolgung : ein See-Roman
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Ihre hohe Stellung bedenkt; aber das Kniebeugen und Singen er-fuhr meine unbedingte Mißbilligung/"

Sir Salomo» und die andere von Euch genannte Personwaren vielleicht ein Bischen engbrüstig, so daß ihre Anmuth darunterNoth litt," bemerkte Mr. Sharp.

Ich mißbillige schon aus allgemeinen Grundsätzen alles Knieen.Wenn wir vor Einem knieen, knieen wir auch bald vor einem Andern,und Niemand kann wissen, wo es enden wird. ,Die abschließendeWeise, wie die Versammlung in Stühlen saß, deren Seiten so hochwaren, daß man den nächsten Nachbar nur mit Schwierigkeit sehenkonnte, und der Umstand, daß diese Stühle/ (Mr. Dodge sprachdas Wort wie Stiele ans) ,oft Vorhänge haben, die den Eigen-thümer ganz verbergen bekundet eine Selbstsucht, welche inAmeriky nicht lange Duldung finden würde/"

Haben die Leute in Amerika keine eigenen Kirchenstühle?"fragte Mr. Sharp.

Oft," entgegnete John Gffingham,sogar immer. Nurdiejenigen LandeStheile machen eine Ausnahme, wo man einen der-artigen Besitz für anmaßend hält und einen Verstoß gegen die öf-fentlichen Rechte darin sieht, wenn sich Jemand vor seinem Nach-bar dadurch auszeichnen will, daß er sich etwas aneignct, an wasdie ganze Gemeinde nicht bessere Ansprüche hätte, als der Eigen-thümer."

Und kann der Besitzer eines Kirchcnstuhls denselben nichtmit Vorhängen verhüllen, um im Stande zu seyn, bei der öffent-lichen Gottesverehrung in seinem Inneren Einkehr zu halten?"

Amerika ist in allen diesen Dingen das gerade Widerspiel vonEngland. Vermuthlich kommt Ihr mit der Vorstellung zu uns,unsere Freiheit sey so maßlos, um es einem Manne zu gestatten,daß er seine Zeitung allein lese?"

Ich gestehe, daß ich allerdings dieser Meinung bin," entgeg-nete Mr. Sharp lächelnd.