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Er hatte die Hände auf seiner Brust gefaltet — die Finger auf-wärts, wie Maler und Bildhauer die Heiligen im Gebete darzu-stellen pflegen, — und seine Lippen bewegten sich, obschon dieWorte nur in einem Geflüster bestanden. John Esfingham knietenieder und brachte dem Kranken sein Ohr so nahe, daß er dieTöne auffaffen konnte. Der Sterbende sprach das einfache, aberschöne Gebet, welches Christus selbst den Menschen zum Musterhinterlassen hat.
Sobald er damit zu Ende war, wiederholte John Esfingham das-selbe Gebet laut und brünstig vor sich hin; und als er nach dieserfeierlichen Huldigung vor Gott seine Augen wieder anfschlug, warMr. Monday verschieden.
Einunddreisiigstes Kapitol.
Laß mich ungeschoren. Pflegst du deinen vollen Namen zunnterschreibcn oder führst du ei» Handzeichen, wie ein ehr.licher, aufrichtiger Mann?
Jack Kadc.
^n einer späteren Stunde wurde die Leiche des Entschlafene»unter denselben Förmlichkeiten, welche am Abend zuvor bei der Be-stattung des Matrosen in Anwendung gekommen waren, dem Meereübergeben. Diese beiden Feierlichkeiten boten schmerzliche Rückblickeauf die Scenen, welche die Reisenden durchgemacht hatten, und er-füllten noch viele Tage nachher das Schiff mit Trauer. Da jedochdie lieberlebenden keinen Blutsverwandten durch den Tod verlorenhatten und es nicht in der Menschennatur liegt, stets zu trauern,so milderte sich allmählig dieses Gefühl, und nach drei Wochenhatten die Sterbesälle meist ihren Einfluß verloren oder machte»ihn doch nur augenblicklich bei denen geltend, welche es für weisehielten, zuweilen über solche feierliche Momente Betrachtungen an-zustellen.