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21 (1845) Die Heimkehr, oder die Verfolgung : ein See-Roman
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diesen Gedankengang durch sein Stöhnen. Er winkte nach derSpeise, die noch dastand, und erhielt davon so viel, daß er wiederein wenig auflebte.

Welchen Wochentag haben wir heute?" fragte er mit einerHast, welche seinen freundlichen Wärter in Erstaunen setzte.

Es ist Montag oder war'S vielmehr, denn Mitternacht hatbereits geschlagen."

Dies freut mich, Sir freut mich sehr."

Aber warum habt Ihr »ach dem Wochentag gefragt?Kann dieser Umstand jetzt für Euch von Belang sepn?"

Man hat mir prophezeit, Sir ich glaube an Prophe-zeiungen und man hat mir gesagt, ich sey an einem Montaggeboren und werde an einem Montag sterben."

John wurde verdrießlich über diese Kundgebung eines Haftensan einem erbärmlichen Aberglauben und dies noch obendrein beieiner Person, die kaum noch ein paar Stunden zu leben hatte,weshalb er mit ihm von dem Heiland und dem Werk der Menschen-erlösnng zu sprechen begann. Im Nothfalle verstand er sich wohlauf derartige Vorträge, um so mehr, da nur Wenige klarere Vor-stellungen von diesen Heischesätzen des ChristenthumS besaßen, als er.Seine schwache Seite lag nur in dem Stolz und in der Kraft sei-nes CharactcrS Eigenschaften, die ihn nicht geneigt machten,sich in seinem Handeln auf etwas Anderes, als auf sich selbst zuverlassen, auch wenn dabei Umstände in Frage kamen, die jedemAnderen die Nothwendigkeit ans Herz legen mußten, ausschließlichauf Gott zu bauen. Der Sterbende hörte ihm aufmerksam - zu,und die Worte übten einen augenblicklichen Eindruck.

Nein, ich will noch nicht sterben, Sir," sagte Mr. Mondayplötzlich nach einer langen Pause.

Der Tod ist das allgemeine Schicksal des Menschengeschlechtsund wenn der Augenblick herankömmt, so müssen wir uns auf ihngefaßt halten."