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21 (1845) Die Heimkehr, oder die Verfolgung : ein See-Roman
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verdankt eben so unfähig, Gegenstände von einem allgemeinenGesichtspunkte aufzufaffen, als er in Kleinigkeiten starrsinnig istgutmüthig von Natur, und doch aus NachahmnngSsucht streitlustig zu welche» Zwecken mußte wohl ein solches Geschöpf ins Lebentreten und in dieser verhängnißvvllen Weise wieder aus der Weltgeschleudert werden?"

Das Gespräch des Abends fiel John Effingham wieder ein,und er fuhr in seinem Innern fort:

Wenn es unter den Nationen so viele Verschiedenheiten desmenschlichen Geschlechtes gibt, so zählt zuverläßig auch das civili-sirte Leben eben so viele Abarten im moralischen Sinne. DieserMann hat sein Gegenstück in einem eigenthümlichcn Zuge aus demamerikanischen Alltaglcben, welches durch das Ringen nach Gewinnso ganz und gar in Anspruch genommen ist; und doch, wie weitverschieden sind nicht beide in den untergeordneteren Characterzügcn!Während der Amerikaner sich keine Ruhe, keine Erholung, oder derGeiergier, welche ewig an ihm nagt, kein Einschlummern gestattet,hat dieser Mann sich stets behaglich gehen lassen; der Eine hat alleseine Vergnügungen in dem gemeinschaftlichen Mittelpunkte des Ge-winns gesammelt, während dieser Engländer, obschon er denselbenZweck im Auge hat, in Gemäßheit seiner Nationalansichten sichdem Glauben hingibt, er dürfe sich die Arbeit wohl durch Sinnen-genüffe erleichtern. Worin wird sich wohl ihr Ende unterscheiden?Bon den Augen des Amerikaners wird vielleicht der Schleier miteinem gewaltsamen Riffe weggezogen, wenn es zu spät ist und dasZiel seines ErdentrcibenS das Werkzeug seiner Bestrafung werdensoll, weil er sieht, daß er Alles gegen die dunkie Unsicherheitdes Grabes vertauschen muß; der Lärmmachcr und Flaschenheldaber versinkt in ein erzwungenes ohnmächtiges Beklagen, weildas Thier, das ihn bisher aufrecht erhalten, sein Uebergewichtverliert."

Mr. Mondah öffnete nun seine stieren Blicke und unterbrach