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21 (1845) Die Heimkehr, oder die Verfolgung : ein See-Roman
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Freund, biete stets in augenblicklichem Behagen einen kläglichenErsatz für so viele nachhaltige Leiden.

Ich fühle mich nicht sn schlimm, Gentlemen," entgegneteder Verwundete mit einer Kraft der Stimme, welche die Anwesen-den in Staunen versetzte.Es ist mir besser viel besser, undich bin sehr erfreut, euch zu sehen. Kapitän Truck, ich habe dieEhre, auf Eure Gesundheit zu trinken."

Der Kapitän blickte den Maten an, als sey er der Meinung, siehätten ihren Besuch um noch vier und zwanzig Stunden verschiebenkönnen; denn so viel sahen Alle ein, daß Mr. Monday nicht mitdem Lebe» davon kommen konnte. Leach jedoch, welcher einen ge-eigneteren Standort hatte, um das Gesicht deS Patienten beobach-ten zu können, flüsterte seinem Befehlshaber zu, cS handle sichbloS um einelabbere Kühlte, die keinen Bestand haben werde."

ES ist mir sehr lieb, daß ich euch Beide bei mir sehe, Gent-lemen," fuhr Mr. Monday fort.Ich bitte, langt selber zu."

Der Kapitän, änderte jetzt seine Taktik; denn da er seinenPatienten so kräftig und wohlgemuth fand, so meinte er, daßTrostworte in diesem Augenblicke viel bessere Aufnahme findendürften, als vielleicht eine halbe Stunde später.

Wir find Alle sterblich, Mr. Monday-"

Ja, Sir wir Alle sind gar sterbliche Geschöpfe."

Und selbst die Kräftigsten und Kühnsten sollten hin und wie-der an ihr Ende denken."

Ganz richtig, Sir ganz richtig. Auch die Kräftigstenund Kühnsten. Wann glaubt Ihr wohl, daß wir einlaufen wer-den, Gentlemen?"

Kapitän Truck versicherte nachher, er sey nie zuvor über eineFrage so verdutzt gewesen, wie über diese. Dennoch zog er sich ge-wandt aus der Klemme, denn der Geist des Bekehrungseifers spornteihn augenscheinlich in demselben Verhältnisse, in welchem der AndereGleichgiltigkeit gegen seine Bemühungen an den Tag legte.