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21 (1845) Die Heimkehr, oder die Verfolgung : ein See-Roman
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Es gibt einen Hafen, nach welchem wir Alle steuern, meintheurcr Sir," sagte erich meine den Himmel, und wir solltenstets seine Landmarke» und Leuchtthürme vor Augen haben."

Ja," fügte Mr. Leach bei;dies ist ein Hafen, welcher frü-her oder später uns Alle aufnehmen wird."

Mr. Mondah blickte von dem Einen auf den Andern, undEiniges von der GemüthSstimmung, aus welcher er durch die Herz-stärkung geweckt worden war, begann wieder zurückzukehren.

Haltet ihr meinen Zustand für so schlimm, Gentlemen?"fragte er mit der Hast des Erschreckens.

Für so schlimm, wie den eines Mannes, der geraden Wegsauf einen so guten Platz losfteuert, wie dies hoffentlich bei Euchder Fall ist," entgegncte der Kapitän, fest entschlossen, den bereitserrungenen Vortheil nicht wieder aufzugcben.Wir fürchten, daßEure Wunde tödtlich ist, denn mit derartigen Beschädigungen bleibtder Mensch selten mehr lange in dieser gottlosen Welt."

Wenn dies nicht wirkt," dachte der Kapitän,so überlasseich ihn ohne Weiteres Mr. Effingham."

Aber es wirkte. Das moralische Blendwerk, welches derBranntwein hervorgerufen, begann, obschon der Puls noch immerkräftig pochte, bereits zu verdunsten, und die traurige Wahrheitübte wieder ihre Gewalt.

«Ich glaube wahrhaftig, Gentlemen, daß ich meinem Endenahe bin," sagte er mit matter Stimme,und ich danke euchfür für diesen Trost."

Jetzt wird'S an der Zeit sehn, das Kapitel einfließen zu las-sen," flüsterte Leach.Er scheint bei voller Besinnung und sehrzerknirscht zu sehn."

Aus reiner Verzweiflung und in dem Bewußtseyn der eigenenUnfähigkeit, eine paffende Stelle zu wählen, beschloß Kapitän Truckdie Bestimmung des Kapitels, welches er vorlesen wollte, dem Zu-fall zu überlassen. Vielleicht leitete ihn dabei einigermaßen jene»Die Heimkehr. 35