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21 (1845) Die Heimkehr, oder die Verfolgung : ein See-Roman
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entthronten sie und verliehen die Krone einer ganz neuen Familie,die nur in sehr entfernter Beziehung zu der bisher herrschendenLinie stand. Hiemit noch nicht zufrieden, schmälerten sie auch daskönigliche Ansehen, und der Fürst, von dem man mit Recht hätteerwarten können, daß er für alle seine Unterthanen ein gleichesInteresse fühlte, wurde ein bloßes Werkzeug in den Händen einerKörperschaft, die eigentlich nur sich selbst repräsentirte und in Wahr-heit sogar der Theorie nach ein bloßes Bruchstück des Reiches war.

So wurde die Ueberwachung der Colonial-Jntereffen von dem Herr-scher ans einen Theil seine- Volks übertragen, und zwar nur aufeinen kleinen Theil. Amerika stand nicht länger unter der Herr-schaft eines Fürsten, der väterliche Sorge trug für alle seine Unter- ^thanen, sondern unter der Gewalt einer Clique, die selbst ausUnterthanen gebildet war und kein anderes Interesse kannte, alsdas eigene."

Und haben die Amerikaner diesen Grund für ihre Empörungvorgebracht?" fragte Sir George.Er klingt mir neu."

Sie erhoben nicht sowohl über die Ursachen, als vielmehr überdie Folgen Beschwerde. Als sie fanden, daß die Gesetzgebunghauptsächlich die Interessen Englands in'S Auge faßte, wurden sieunruhig und griffen zu den Waffen, ohne sich mit einer Zergliede-rung der Ursachen aufzuhalten. Man umhüllte sie wahrscheinlichzu viel mit dem Blendwerke hochgestellter Namen, als daß mandie eigentliche Wahrheit hätte sehen können, obschon die Beweg-gründe da und dort edel genug hervorleuchteten."

Ich habe die Sache nie in so kräftigen Zügen entwickelnhören," rief Mr. Efflngham;und doch glaube ich, daß diese Auf-fassung die geeigneteste ist, um das Princip des Streites anschau-lich zu machen."

Es ist außerordentlich, wie sehr uns die Vaterlandsliebe blen-den kann," bemerkte Sir George lachend.Ich gestehe, PowiS"die kürzlichen Ereignisse hatten eine innige Vertraulichkeit und aus-