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Mutter, Mr. Blunt, und ich wäre vielleicht ein besserer Mann ge-worden, wenn ich eS öfter überholt hätte."
Wir übergehen die meisten Vorbereitungen, um uns unverweiltder gottesdienstlichen Verrichtung und dem Zustande beS Schiffesin dem Augenblicke zuzuwenden, in welchem seine Jnsaßen sich zueiner Handlung versammelten, die stets feierlich und ermahnendwirkt, wie sehr sie auch der Förmlichkeiten entbehren mag. Diegroßen Segel wurden aufgeholt und das Hauptmarssegel an denMast gelegt — eine Vorbereitung, welche einem Schiffe stets denCharacter einer feierlichen Ruhe verleiht. Die Leiche wurde auf«ine Planke, die quer über einem Geländer lag, gebracht und diebleierne Büste mit in die Hängematte eingenäht. Ein Blutstrcifenauf dem Tuche verrieth allein, welchen Tod der Verstorbene erlit-ten hatte. Die Matrosen gruppirten sich um die Leiche her, wäh-rend Kapitän Truck und seine Maten auf dem Gange standen.Die Passagiere hatten sich auf dem Halbdeck versammelt, und Mr.Efstngham, der ein Gebetbuch in der Hand hielt, war ein wenigvorgeireten.
Die Sonne war eben in den Ocean untergetaucht, und derganze westliche Horizont leuchtete in jenen sanften Perl- und Re-genbogenfarben, welche bei mildem Herbstwetter in niedrigen Brei-ten den Morgen- und Abcndhimmel zu schmücken pflegen. GegenOsten war die Linie der Küste nur noch durch die Sandhügel zuunterscheiden, welche der Einbildungskraft Gelegenheit boten, sichdie unermeßliche Wüste auSzumalen. Nach allen anderen Richtun-gen sah die See dunkel und düster aus: der ganze Character desSonnenuntergangs war der eines erhebenden Bildes von oceani-schcr Großartigkeit und Ausdehnung, durch einen Himmel gehoben,an welchem die Tinten wie die wohlbekannten Farben des Delphinkamen und ginge». Dazu trat noch das mehr und mehr sich ver-tiefende Düster der Dämmerung.