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21 (1845) Die Heimkehr, oder die Verfolgung : ein See-Roman
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sten gelegt und sodann der Befehl erthellt, die Segel anzuschlagen.Da Alles bereit war, so steuerte nach einer halben Stunde derMontauk unter seinen drei Marssegeln seewärts, denn das Riff lagbereits eine halbe Meile in seinem Sterne. Zunächst wurden dieBramraaen in'S Kreuz gebracht und die großen Segel gesetzt.Dann folgte das leichtere Tuch, und noch vor Sonnenuntergangsteuerte das Schiff unter Prallsegeln vor dem Passatwind gegenWesten.

Jetzt zum ersten Mal von dem Augenblicke der Kunde an, daßdie Beduinen sich des Schiffs bemeistert hätten, empfand KapitänTruck wirkliche Erleichterung. Er hatte sich zwar nach demKampfe für einen Moment glücklich gefühlt; aber bald bedräng-ten ihn neue Sorgen, so daß er zu keiner Ruhe kommen konnte.Nunmehr aber war der Stand der Dinge ganz anders. SeinSchiff befand sich, wenn es auch nicht gerade für einen Welt-lauf auSgestattet war, in guter Ordnung; in der niedrigenBreite, in welcher er stand, kam ihm der Paffatwind gut zu Stat-ten, und da er obendrein von seinem alten Feinde, dem Foam,nichts mehr befürchtete, so kam es ihm vor, als sey eine BergeS-last von seiner Brust abgewälzt.

Gott sey Dank," bemerkte er gegen Paul,ich kann heuteNacht schlafen, ohne von Beduinen, Riffen oder scheltenden Gesich-tern in New-Vork zu träumen. Ich werde zwar hören müssen, einAnderer würde in Umgehung einer solchen Klemme mehr Geschick-lichkeit gezeigt haben; übrigens wird man mir schwerlich sagen,daß sich ein Anderer besser hätte herauSziehen können. Außerdemkostet diese schöne Ausstattung die Eigcnthümer nichts buchstäb-lich nichts; denn ich zweifle, daß der arme Däne je wieder zumVorschein kommen wird, um die Segel und Spieren anzusprechen.Ich weiß freilich nicht, ob wir nach afrikanischem Gesetz befitzbe-rechtigt sind, den» ich verstehe mich wenig auf diesen Codex, undhinsichtlich des Völkerrechts sagt, glaube ich, auch Vattcl nichts