und des Hecks gerettet werden konnte, deren aufwärtsgchende Bie-gung Raum gestatteten, um dem gefährlichen Punkte zu entgehen,während der Montauk sich auf einer Welle hob.
Paul konnte nicht bemerken, wie nahe dem Schiffe das Ver-derben stand; dagegen ließ die Durchsichtigkeit des Wassers denKapitän sowohl als seine Maten Alles mit einer Bestimmtheit un-terscheiden, welche ihnen den Alhem benahm. In der That gabes einen Augenblick, in welchem der scharfe Fels unter dem Heck»erborgen war, und die bestürzten Männer erwarteten mit jedemMoment das Knirschen des cinbrechenden Bodens zu hören.
„Löst den Mann am Steuer ab und schickt ihn augenblicklichhiehcr," sagte Kapitän Truck mit ernster, strenger Stimme, die be-deutungsvoller war, als ein Fluch.
Der Mate rief einen Matrosen und begab sich persönlich nachdem Hinterschiff, um den Befehl zu vollziehen. Eine Minute späterkehrten er und Paul zurück, die Leiche des Steuermanns mit sichbringend, welche alle erforderliche Aufklärung gab.
„Herr, Deine Wege sind unerforschlich!" murmelte der alteSchiffsmeister, indem er den Hut abnahm, als die Leiche an ihmvorbeigetragen wurde. „In Deiner Hand sind wir weiter nichts,als Saatkörner, und so eitle, vergängliche Geschöpfe, wie derSchmetterling."
Sobald sic den Felsen einmal hinter sich hatten, lag die offeneSee leewärts von dem Paketschiffe, welches nun den Wind einwenig von hinten aufgriff und sich stätig von den Felsen entfernte,in deren Bereich ihm so viele Gefahren gedroht halten. DerMontauk war bald weit genug von dem Riffe abgelommen, daßvon den Beduinen nichts mehr zu fürchten war, obschon diese nochimmer Feuer gaben und sich wie toll geberdeten, nachdem ihreKugeln sowohl als ihre Drohungen denen an Bord längst nichtsmehr anhabcn konnten.
Der Körper des gefallenen Matrosen wurde zwischen die Mo-