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„Hart auf mit dem Steuer!" schrie er. „Hart auf. — Holtdas Besahnstagsegel herunter und zieht die Schoote an!"
In Betreff der Segel wurde dem Befehl Folge geleistet, abervom Steuer her kam weder Antwort, noch wurde der Curs desSchiffs gewechselt.
„Hart auf, sage ich Euch, Sir — hart auf, hart auf!Warum geschieht's nicht, Ihr verdammter Kerl?"
Auch jetzt blieb die gewöhnliche Antwort aus, und Paul eiltedurch den schmalen Gang, welcher nach dem Steuer führte. Allesdies nahm nur eine Minute in Anspruch, aber eS war die bedenk-lichste, welche den Montauk je betroffen hatte. Hätte das Schiffauch nur für einen Augenblick an den Fels gestoßen, so wäremenschliche Kunst kaum mehr im Stande gewesen, es noch eineStunde über Wasser zu halten.
„Hart auf, ihr Höllenkerl!" wiederholte Kapitän Truck miteiner Donnerstimme, während Paul um die Ecke des SturmhäuS-chenS stürzte.
Der Matrose stand am Steuer und hielt die Speichen festgefaßt; seine Augen waren wie gewöhnlich nach Oben gerichtet,aber die Umschläge des SteuertauS zeigten, daß dem Befehle nichtgehorcht worden war."
„Hart auf, Mensch, hart auf — seyd Ihr toll?"
Mit diesen Worten sprang Paul an das Rad, welchem er miteigenen Händen die erforderliche Richtung gab. Was den Matro-sen betraf, so ließ er ohne Widerstreben loS und fiel, während dasRad umherflog, wie ein Block nieder. Eine Kugel war ihm durchden Rücken ins Herz gedrungen; aber dennoch blieb er fest an denSpeichen stehen, wie überhaupt der ächte Seemann das Steuernicht loS läßt, so lange noch Leben in ihm ist.
Die Schiffsbuge fielen schwerfällig ab und der Stern drängtean den Wind auf; aber die kurze Zögerung hatte die Gefahr der-maßen erhöht, daß das Schiff nur durch die Form des PiekSDic Heimkehr. 33