Druckschrift 
21 (1845) Die Heimkehr, oder die Verfolgung : ein See-Roman
Entstehung
Seite
497
Einzelbild herunterladen
 

497

Winter auf diesem Ankergrunde zu verbringen, und verlange daherein bischen mehr Behendigkeit."

Sehr wohl, Sir," entgegnete der Mate, der zu der gedul-digen und gehorsamen Klaffe gehörte.Hand angelegt, meine Jun-gen, und bringt die Stränge an ihre Plätze."

Leach," fuhr der Kapitän freundlicher fort, während er nochimmer unwillkührlich mit seinen Fingern arbeitete;tretet ein wenighieher, mein guter Freund. Ich habe in Betreff Eures guten Ver-haltens in diesem letzten Scharmützel mein Herz noch nicht ganzgegen Euch ausgeleert, Mr. Leach. Während der ganzen Geschichtehabt Ihr mir wie ein tapferer Kerl beigeffanden, und ich werdekeinen Anstand nehmen, Euch, wenn wir in den Hafen kommen,dieses Zeugniß zu geben. Ich gedenke an die Unternehmer einenBrief zu schreiben, den sie ohne Zweifel veröffentlichen werden;denn was man auch gegen Amerika sagen mag, so wird doch Nie-mand in Abrede ziehen wollen, es sey leicht, etwas ins Publikumzu bringen. Das Veröffentlichen ist Speise und Trank für dieNation, und Ihr könnt Euch darauf verlassen, daß Euch Gerech-tigkeit zu Theil werden soll."

Ich habe nie daran gezweifelt, Kapitän Truck."

Nein, Sir, und Ihr habt auch keinen Augenblick gemuckt.Der große Mast kann nicht fester in einer stehen, als Ihr denNiggerS Stand gehalten habt."

Mr. Effingham, Sir Mr. Sharp und namentlichMr. Blunt"

Laßt dies gut seyn auch mit ihnen will ich ins Reinekommen. Sogar Toast hat sich wie ein Mann benommen. Wohl-an, Leach, wie ich höre, muß der arme Monday doch zuletzt seinKabel kappen."

ES thut mir sehr leid, Sir, etwas der Art vernehmen zumüssen. Mr. Monday hat wie ein Soldat von Profession um sichgeschlagen."

Die Heimkehr.

32