Druckschrift 
21 (1845) Die Heimkehr, oder die Verfolgung : ein See-Roman
Entstehung
Seite
376
Einzelbild herunterladen
 

Bollwerken, von wo aus Mr. Sharp seine Begleiter auf die Gegen-stände aufmerksam machte, die ihn beunruhigt hatten.

Seht Ihr den zugespitzten Fels ein wenig rechts von derStelle, wo die Kedsch angebracht ist?" sagte er, in die Richtunghindeutend, welche er meinte.Er ist jetzt leer; aber doch weißich gewiß, daß, ehe ich zu Euch hinunterging, ein Gegenstand dar-auf war, der seitdem verschwunden ist."

Vielleicht war es ein Seevogel: denn der Tag ist nahe undwahrscheinlich sind einige davon bereits in Bewegung. War derGegenstand groß?"

Wie es mir vorkam, von der Größe eines Menschenkopfs;doch dies ist bei Weitem noch nicht Alles. Dort, weiter gegenNorden, bemerkte ich drei Körper, die sich in das Wasser nach derStelle hin bewegten, wo die Klippen nie über die MeereSslächeherauSragen."

Das können Reiher gewesen seyn; denn ich glaube, daß manderartige Vögel oft in diesen niedrigen Breiten findet. Ich kannnichts entdecken."

Wollte Gott, daß ich mich getäuscht hätte, obschon ich eSnicht wohl glauben kann."

Paul Blunt ergriff jetzt den Arm des Andern und hielt ihnin der Weise eines Menschen fest, der aufmerksam lauscht.

Habt Ihr dies gehört?" flüsterte er hastig.

Es klang wie das Klirren von Eisen."

Mr. Blunt schaute umher, griff eine Handspacke auf, eilte hurtignach der Hielung des Bugspriets und trat zwischen die Nachtstöcke. Hierbeugte er sich vorwärts und schaute angelegentlich nach den Ketten,welche als Bugbefestigungen über den Bollwerken lagen. Diese liefenganz nah in parallelen Linien neben einander fort und bildeten nureine leichte Krümmung, da sie zum Vertäuen des Schiffes straff an-gespannt waren. Von den Klippen oder von dem Platze aus, wodie Kedschen angelegt waren, bis nach einer Stelle hin, die nur