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Der Kapitän ließ nun sämintliche Matrosen auf dem Sandeantreten und ertheilte Befehl, das Boot vom Stapel zu lassen —ein etwas verfängliches Geschäft, da hin und wieder schwere Roll-wogen heranschlugen. Sobald es flott war, wurde dieses werth-volle Beförderungsmittel nach den Klippen hinaufgerudert, und nunbegannen die Matrosen, es mit dem stehenden Tackelwerk und denSegeln zu belade», welche letztere eben so schnell losgcmacht wor-den waren, als die Spieren herunterkamen. Man hatte auch zweiKedschen vorgefunden, deren eine mit einer Halse belegt wurde, umdas Langboot außerhalb der Barre vor Anker bringen zu können.Da man auch Leinen beigeschafft hatte, so wurden nun die Naaennach derselben Stelle hinausgezogen, und für die Nacht fest an ein-ander gebunden. Einen großen Theil des laufenden Tackelwerks,viele Blöcke und unterschiedliche andere kleine Gegenstände schaffteinan in die Boote des Montauk und in die Jolle des Wracks,welche noch immer am Stern desselben hing, jetzt aber gleichfallsniedergelassen und aus'S Wasser gebracht wurde. Diese Erwerbungenmiteinbegriffen, besaßen unsre Abenteurer nun vier Boote, von deneneines eine beträchtliche Größe hatte und eine nicht unansehnlicheFracht zu führen im Stande war.
Mittlerweile war es spät und so dunkel geworden, daß Kapi-tän Truck beschloß, die Arbeiten bis zum Morgen cinzustellen.Während der paar Stunden eifriger Anstrengung hatte er alleRaaen, die Segel, das stehende und laufende Tackelwerk, die Booteund viele andere Gegenstände von geringerem Belang geborgen,so baß nichts von wesentlicher Bedeutung auf dem Dänen zurück-geblieben war, als die unteren Stücke der drei Masten. Diesewaren übrigens für ihn in Wahrheit Alles in Allem, da er ohnesie nur wenig besser daran war, als zuvor; denn sein eigenesSchiff besaß lediges Tuch und überflüssige Raaen genug, um außerdem Grundgebälk eine anständige Tackelung herzustellen. Letztereswar jedoch eben das wesentliche Erforderniß; denn alle anderen