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21 (1845) Die Heimkehr, oder die Verfolgung : ein See-Roman
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in jener Richtung aussah. Alles war ruhig und kein Zeichen ver-rieth, daß der Platz seit dem Morgen besucht worden sei. Ecthcilte diese Kunde seinen Leuten mit, die unter dem Sporn eineswahrscheinlichen Erfolges nur um so eifriger ihre Ruder bearbei-teten, so daß die Boote mit immer zunehmender Geschwindigkeitvorwärts trieben.

Die Sonne stand noch in einiger Höhe über dem Horizont,als der Kutter und die Jolle durch den schmalen Kanal sternwärtsvon dem Wrack ruderten und wie früher unter den Klippen anleg-ten. Kapitän Truck sprang zuerst ans Land und ging nach demSchiffe voran; auch sah man ihn nach fünf Minuten bereits inden Kreuzbäumen des Vorderschiffs, von wo aus er, die Ebenemit seinen Fernrohre untersuchte. Alles war so öde und verlassen,wie früher, weßhalb er Befehl ertheilte, ohne Zögerung die Opera-tionen zu beginnen.

Ein Haufen der besten Matrosen schaffte die ledige Stengeund Unterraa des Dänen heraus, worauf er sich anschickte, einpaar Scheerböcke herzustellcn, eine Arbeit, die jedenfalls mehrereStunden Zeit erforderte. Mr. Leach führte eine andere Abtheilungnach dem Vorderschiffe und der zweite Mate eine weitere nach hin-ten, wo sie sich anschickten, die betreffenden Bramstengen, Stengenund Marssegelraaen niedcrzulaffcn, während Kapitän Truck vomDecke aus eine ähnliche Operation am Besahnmast überwachte. Dadie Matrosen mit Eifer arbeiteten und ein ziemliches Häusleinunten geblieben war, um die Zugleinen weiter zu geben und dieTaljereepen aufzufaffen, so kam schnell Spiere um Spiere herunter,und wie die Sonne eben westwärts in den Ocean tauchte, lagAlles, mit Ausnahme der Untermasten, neben dem Schiffe auf demSande, ohne daß die Decken auch nur im Mindesten beschädigtworden wären. Ehe man jedoch die unteren Raaen aus dem Schiffebrachte, war auch die Lausche aus ihren Klampen gehoben undgleichfalls neben dem Schiffe auf den Boden gesetzt worden.