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„Ich sehe seine Auge»/' rief der Kapitän wohlgemuth. „Jetzteinen Ruck au den Bolienen und laßt vorwärts schießen, so gut eSgehen will, Mr. Leach; Ihr braucht Euch nicht an diese Pseudo-MarSsegel zu kehren. Nehmt sie ohne Weiteres ein, Sir, dennsie bringen uns jetzt doch mehr Schaden, als Nutzen."
Die Blöcke der Geitaue raffelten und die Bramsegel, welcheden Dienst der Marssegel verrichten mußten, obschon sie sich zumAufsangen des Windes kaum bis an die unteren Raaen erstreckten,kamen schnell herein. Es folgten fünf Minuten bangen Zweifels,worauf der Kapitän den ermuthigenden Befehl crtheilie:
„Bemannt die Hauptstaggarnaten, Jungen; zieht tüchtig anund haltet euch bereit, laufen zu lassen."
Dies wurde als ein Zeichen betrachtet, daß das Schiff weitgenug windwärts gekommen sei, und das Commando — „hereinmit dem großen Segel!" welches balv folgte, wurde mit einhelli-gem Jubel ausgenommen.
„Hört auf mit dem Steuer und richtet euch, die Fvckraa insGeviert zu brassen," rief Kapitän Truck, indem er seine Händerieb. „Habt Acht, daß beide Buganker zum Ablaufen klar seien;und ihr, Toast, bringt mir die funkelndste Kohle aus der Schifföküche."
Die Bewegungen des Montauk gingen nothweudigcrweise lang-sam von Statten; aber er gehorchte dem Steuer und fiel ab, bisdie Buge nach dem Matrosen im Wasser hinstanden. Sobald derwackere Bursche das Schiff herankommen sah, watete er bis an denRand des Felsen, wo er senkrecht gegen den Grund absiel undwinkte denen im Schiffe, ohne Furcht heranzukommen.
„Auf zehn Fuß weit heran!" ries er. „Ans der andern Seiteist nichts übrig."
Da der Kapitän hierauf vorbereitet war, so wurde das Schiffdemgemäß gesteuert, und als es langsam an dem sich hebenden undfallenden Wasser vorbeikam, warf man dem Matrosen ein Tau zuund holte ihn an Bord.