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im Gefühle der Ueberraschnng, welche Alle befällt, die sich miteineinmale in irgend einer merkwürdigen neuen Lage befinden.
„Das Wrack — das Wrack," flüsterte Eva; „laßt uns nachdem Wracke gehen. Vielleicht ist Hoffnung vorhanden, noch irgendeinen unglücklichen Leidenden zu retten."
Sie begaben sich nun inSgesammt nach dem Wracke und ließennur die beiden Bedienten zurück, welche Mr. Monday seiner Wacheentheben mußten.
Es erregte einen tiefen Eindruck, neben einem Schiffe auf derSandküste Afrikas zu stehen, wo die Verödung eines aufgegebenenFahrzeuges durch die Verlassenheit einer Wüste noch erhöht wurde.Die Lage des fast aufrecht stehenden und im Sand eingebetteten Schif-fes legte dem Hinansteigen der Damen weit weniger Schwierigkeitin den Weg, als man hätte erwarten sollen, da der Zugang bereitsdurch ei» angebrachtes rohes Gerüste erleichtert war. Der Anblickwurde hier noch viel aufregender, denn man sah allenthalben dasBild einer hastig verlassenen thenren Wohnung.
Noch ehe Eva und Mademoiselle Viefville auf dem Deck an-langten, hatten die klebrigen bereits ausfindig gemacht, daß keinelebende Seele zurückgeblieben war. Alle Koffer, Truhen, Kommoden,und andere AufbewahrungSgeräthschaften der Kajüte waren durch-stört, desgleichen viele Kisten aus dem Raume heraufgeholt und ge-plündert worden, wie man denn auch einen Theil ihres Inhaltsnoch auf den Decken umhergestreut liegen sah. Das Schiff warjedoch nur leicht befrachtet gewesen, und das Hauptkargo, welchesaus Salz bestand, augenscheinlich unberührt geblieben. An denFallen war ein dänisches Wimpel angeschlagen — ein Beweis, daßKapitän Truck schon aus der Ferne den Charakter des Schiffesrichtig beurtheilt hatte. Auch der Name ließ sich ermitteln. DasFahrzeug hieß, in'S Deutsche übertragen, der Führer, und gehörtenach Copenhagen. Weitere Auskunft ließ sich nicht gut einholen;denn es fanden sich keine Papiere vor, und was von der Ladung