269
werden wir's nicht leicht finden, fie zu bereden, daß fie uns dasVergnügen seiner Gesellschaft lassen."
Der Kapitän gab ein Zeichen und das Jollenboot lief in denKanal ein. Nachdem es eine Wendung nach Süden gemacht hatte,sah man es noch innerhalb der Brandung sich heben und fallen;dann aber verschwand es hinter den Felsen. Eine Minute spätererschien Mr. Truck mit seinem ganzen Geleite — den einzige» Mr.Monday ausgenommen, welcher als Schildwache bei dem Bootblieb — auf dem Felsen und machte sich nach dem Wrack auf denWeg. Bei dem letzteren angelangt, stieg er hurtig sogar bis zuden Kreuzbäumen des Hauptmastes hinan und unterwarf die Ebenejenseits der Bank, welche dieselbe den Blicken derer unten entzog,einer langen Musterung; dann gab er denen, welche sich in demKutter befanden, durch ein Signal zu verstehen, daß fie heran-kommen könnten.
„Sollen wir's wagen?" rief Paul Blunt in einem Tone, inwelchem sich die Bitte um Bejahung aussprach.
„Was sagt Ihr, theurer Vater?"
„Ich hoffe, daß wir noch immer nicht zu spät kommen, umirgend einem Christen in Bedrängniß Hülfe zu bringen, mein Kind.Nehmt das Steuer, Mr. Blunt — wir wollen im Namen desHimmels und um der Nächstenliebe willen folgen."
Das Boot rückte vor; Paul Blunt stand aufrecht und lenktedas Steuer, zügelte aber seine Hast um der kostbaren Fracht willen,die seinem Fahrzeuge vertraut war. Es trat jetzt ein Augenblickdes Zitterns für die Damen ein, denn es gewann den Anschein,als sollte das leichte Boot wie der Meerschaum, an dem es vorbei-schoß, auf's Gestade fliegen; aber die stätige Hand des Steuer-manns wandte die Gefahr ab, und in der nächsten Minute befandenfie sich flott an der Seite des JollenbootS. Die Damen gelangtenohne viele Schwierigkeit an'S Land und erstiegen die Spitze des Felsens.
„blous voioi äone en ^krigue!" rief Mademoiselle Viefville