geworden zu seyn, und die meisten seiner Segel wie auch alleRaaeu befinden sich am gehörigen Orie. Keine lebende Seele läßtsich darauf blicken. Ha! dort sind Anzeichen von Zelten, die am Landeaus Segeln gemacht wurden, und Reste von aufgebrochenen Güter«ballen! Die Mannschaft ist angegriffen und wie gewöhnlich in die Wüstegeführt worden; dies ist ein furchtbarer Wink, den Montauk nichtauf den Grund laufen zu lassen. Ruft die Leuts herbei, Mr. Leach,und schafft eure Scheerböcke herauf, damit wir schleunigst mit un-seren Nothmasten zu Stande kommen; ohne Hintersegel treibt unsdie schwächste landwärts wehende Brise an die Küste."
Während die Maten und die Matrosen sich anschickten, dasWerk zu vollenden, welches sie Tags zuvor zugerüstet hatten, warKapitän Truck mit seinen Passagieren beschäftigt, alle Umstände,dis mit dem Wrack in Verbindung standen, möglichst zu ermittelnund über die Gründe Ausschluß zu suchen, warum sie in einer soganz anderen Gegend lagen, als sie früher geglaubt hatten.
In Betreff des ersteren Punktes ließ sich wenig mehr Aufklä-rung einholeu. DaS fremde Schiff lag ohne Frage hoch undtrocken an einem harten sandigen Ufer, wo es wahrscheinlich in derletzten Bö gescheitert war; auch glaubte der Kapitän unverkenn-bare Merkmale einer theilweisen Plünderung zu entdecken. Mehrließ sich aus dieser Entfernung nicht entdecken, und die Arbeit aufdem Montauk war zu dringend, als daß man ein Boot hätte mitMatrosen bemannen und zur Untersuchung ausschicken können. Dasich jedoch Mr. Blunt, Mr. Sharp, Mr. Monday und die Dienerder beiden ersteren erboten, den Kutter zu rudern, so wurde endlichbeschlossen, von den Thatsachen genauere Einsicht zu nehmen, undKapitän Truck selbst trat an die Spitze des Ausflugs. Währenddie Vorbereitungen dazu getroffen werden, mag ein Wort der Er-läuterung den Leser über den Grund belehren, warum der Mon-tauk so weit leewärts gekommen war.
Das Schiff stand so nahe an der Küste, daß man nun deut-