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21 (1845) Die Heimkehr, oder die Verfolgung : ein See-Roman
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fahrzeuge einzuschiffen, und sämmiliche Zwischendcckpaffagiere nebstden meisten Kajüteninsassen benützten diese Gelegenheit, den ent-masteten Montauk gegen ein Schiff umzutauschen, das wenigstensmit vollem Tackelwerk versehen war. Demgemäß wurden auch dieVorrälhe umgeladen, und gegen Mittag des andern Tages segelteder Fremde am Winde weiter, denn die See war leidlich glatt, ob-schon die Brise noch immer von vorne kam. In drei Stunden ver-lor sich das Proviantschiff im Nordwesten außer Sicht, währendder Montauk seinen eigenen trägen CurS gegen Süden fortsetzte,um entweder in die Pafsatwinde zu kommen, oder eine von denInseln des grünen Vorgebirges zu erreichen.

Fünfzehntes Kapitel.

Stephano. Seine vordere Stimme spricht nur Gutes von einemFreunde, die Hintere aber führt lose Reden und weißnur Verläumdungen auSzustoßcn.

Der Sturm.

Die Lage des Montauk war nach dem Abgänge so vielerPassagiere verlassener, als je. So lange es auf den Decken nochvon Menschen wimmelte, hatte das Schiff ein lebenvolles Aussehen,welches dazu diente, die Unruhe zu mildern; nun aber sämmilicheZwischendeckpaffagiere und so Viele aus den Kajüten abgegangenwaren, begannen die Zurückbleibenden in Betreff der Zukunft ernst-lichere Besorgnisse zu unterhalten. Als der Punkt, welcher dieoberen Segel des VorrathschiffcS bezeichnet?, hinter der Meeres-krümmung verschwand, bedauerte Mr. Esfingham, daß er nichtgleichfalls seinen Widerwillen gegen eine überfüllte und unbequemeKajüte so weil halte überwinden können, um mit seiner eigenen Ge-sellschaft an Bord zu gehen. Dreißig Jahre früher würde er sick-glücklich geschätzt haben, wenn er für eine Fahrt ein so gutes Schiffmit so gemächlichen Einrichtungen gefunden hätte; aber andere An-