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21 (1845) Die Heimkehr, oder die Verfolgung : ein See-Roman
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sich aber eines leichten Erröthens nicht erwehren, obschon sie sichMühe gab, gleichgültig zu erscheinen.

Dies wäre wahrlich in der gemischten Gesellschaft einesSchiffes ein recht eitler Wunsch, theure Nanny," versetzte sie.Man kann nicht erwarten, daß Fremde bei der ersten besten nä-heren Berührung alle ihre Rückhaltung beseitigen, da unter solchenUmständen der Gebildete und Verständige nur um so mehr aufseiner Hut ist."

Ihr sprecht von Fremden, Ma'am?"

Ich bemerke, daß Zhr Euch des Gesichtes eines unserer Reise-gefährten erinnert. Warum schüttelt Ihr den Kopf?" Und dasverrätherische Roth überflog abermals Eva'S liebliches Antlitz.Ichglaube, ich hätte von zweien unserer Reisegefährten sprechen sollen;aber ich zweifelte, ob Ihr Euch eines derselben würdet erinnernkönnen."

Kein Gentleman spricht je zweimal mit Euch, Miß Eva, ohnedaß ich ihn im Gedächtniß behielte."

Ich danke Euch, liebe Nanny, denn dies gehört zu den tau-send anderen Beweisen Eurer unermüdlichen Theilnahme an meinemWohl. Ich hätte Euch übrigens nicht für so wachsam gehalten,daß Ihr Euch jedes Gesicht merktet- welches mir zufälligerweisenahe kam."

Ach, Miß Eva, ich bin überzeugt, keinem dieser Gentlemenwürde es lieb scyn, wen» er mitanhüren müßte, daß Ihr in diesergleichgültigen Weise von ihm sprecht. Beide find Euch nicht bloS,zufällig nahe gekommen'; denn was den"

Bst, liebe Nanny; wir sind an einem gedrängt vollen Platzeund Ihr könntet gehört werden. Ihr müßt deshalb keinen Namennennen, denn ich glaube, wir verstehen einander, ohne daß wir inalle diese Einzelnheiten eingehen. Es wäre mir übrigens von In-teresse, meine theure Nanny, zu erfahren, welcher von diesen jun-